Teil eines Werkes 
Achter Band (1784)
Entstehung
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Vollſtändiges Regiſter,

353+ Beſonderer Fallin welchem auch in Maſthölzern ganze Reviere abgetrieben, und durch anzulegende Eichelkämpe von neuen wiederum beſamet werden müſſen, eb. daſ Daß dieſer Holzabnußnngsmethode auch in ſolchen Eich- und Buchwäldern, die nicht bloß zur Maſt, ſondern auch zugleich zum Verkauf beſtimmt ſind, wichtige Schwierig? keiten entgegen ſtehen, 354. Daß die Holz? Händler fich an keine gewiſſe Holzreviere bin» den laſſen, ſondern die freye Wahl des zu kaufenden Holzes in dem ganzen Walde ver» langen, ſolc<es auch" nicht für unbillig gehal- fen werden könne, eb, daſ.- Daß dieſe faſt überall herrſchende und von unſern Vorfahren auf uns vererbte Unordnung, die Eintheilung der Eichwälder unnüß mache, 355. Beant- wortung eines dagegen zu wachenden Ein- wandes, 356. Daß die mehrgedachte Holz- Avönußungsart in den Eichwäldern nicht wohl Statt fioden könne, wird durch ein Bepſpiel näher erläutert, 357. Beantwortung eines auch hiergegen zu machenden Einwandes, eb. daſ In welchen Eich- und Buchwäldern hingegen dieſe Holzabnuyßungsart auch nüß» lich werden könne, 358. Wie ſich ein Wald- Eigeathämer zu verhalten habe, wean ſich bey einer ſoichen eingeführten Ordnung Käu- fer finden, welche mehr Holz, als ein jährli- <hes Revier ia ſich enthält, verlangen, eb. daſ. Des Verfaſſers Gedanken von der An- wendung dieſer Holzabnußungsart- in den Eich- und Buchwäldern, werden, nebſt einis gen allgemeinen beygefügten Anmerkungen, fürzlich wiederhohlet, 359. Daß bey dieſer Holzabnußunggart auch in Anſehung der mit feinen andern Holzarten vermiſchten Kiefer- und Tannenwälder, wegen der darin hin und wieder zerſtreueten Hol gattungen von ver» ſchiedenem Ulter und Stärke, mancherley Bedenfklichfeiten vorwalten, 360,"Der ge genwärtige gewöhnliche Zuſtand ſolcher Kie- fer« und Tanneawälder wird näher beſchrie- ben, 361. Ein angenommenes Beyſpiel, nach welchem die bey den mit verſchiedenen Holzſorten vermengten Kieferwäldern vorfal- lenden Bedentlichkeiten nähererörtert und beurtheilet werden ſollen, eb. daf, Wie ein in dem vorſtehenden Beyſpfel angenommener

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Kieferwald, nach der neuen AbnugßungZart nicht allein gehörig genußet, ſondern auch ers halten und verbeſſert werden könne, wenn er in 100 verſchiedene gleiche Schläge eingethei- let wird, 362.. Warum dieſe Eintheilung eines ſolchen Waldes nicht nach dem Flächen? Inhalt, ſondern nach der verſchiedenen Güte des Holzes eingerichfet werden müſſe, 363+ Wodurch eine auf die Güte des Holzes'zu gründende Eintheilung gar ſehr erleichtert werde, 354- Warum aber bey-der Einthei»- lung nach der Güte des Holzes gan; andere Maßregein, als wenn ſolche bl5ß nach dem Inhalt der Oberfläche geſchieht, genommen werden müſſen, eb. daſ,| Daß bey dieſen Umſtänden, den Wald ſehr oft wobl in 400 beſondere Schläge einzutheilen, nsthig wer- den fönnte, 365.. Warum durd) dieſe Ver- vieifältigung der Abthetlungen, die bey der vftgemeldeten Holzahnußunzsart abgezweckte Ordnung auf keinerley Weiſe unterbrochen werde, eb. daſ, Bedenfklichkeiten, warum bey Wäldern, wo- das gute Hol; zu ſehr und zu einzein. durch den ganzen IEald verſtreuet iſt, durch dieſe vervielfältigte Eintheilung der abgezieite Endzwec dennoch nicht erreichet werden würde, 366. Vorſchlag, bey der Beſchaffenheit eines ſolchen Waldes, denſel- ben in 20 verſchiedene Schläge einzutheilen, zur Abtreibung eines ſolhen Shtages aber 5 Jahre zu verſtatten, um dadurch alle vor- hin bemerkte Schwierigkeiten, ohne die Havpt- Abſicht dieſer Holzabnußungeart zu verrücen, zu heben, 368. Daß die Eigenthümer das durch nicht allein eine größere Anzahl Hols von gleichem Wuchs und Alter erhalten, ſon- dern ſie auch ſich bey dem Hol verfauf zu übereilen, niemahls-genöthiget ſeyn würden, eb. daſ Wie durch dieſen Vorſchlag auch die vorhin bemerkte, der neuern Holzabauß?- Ungsart entgegen ſtehende Schwierigkeiten gänzlich gehoben werden können, 369. Der dagegen zu machende Einwand, daß dadurch die Wiederbeſamung der abgetriebenen Re- viere gar ſehr erſchweret werden würde, wird beantwortet, 370. Warum dieſer Vorſchlag auch der Waldhütung nicht nachtheitig ſey, ſondern vielmehr die Auf hütungsberechtigte einen offenbaren Vortheil davon haben, 372.

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