auch von einer jeden Holzart verſchiedene Gak- ||| tungen unter einander vermiſcht ſind, die WWI meiſte Schwierigkeit finde, 336+- Daf dieſe || Benußungsarkt dennoch in den meiſten Fällen möglich und nüßlich: bleibt, wenn nur gehö- vige Maßregeln und Wendungen, um die da- mit verfnüpfte Schwierigkeiten aus dem We- ge zu räumen, genommen werden, 337+ Sarum bey-der' Vermiſchung verſchiedener Holzarten in einem Walde; diejenige, dia da- rin prädominiret, bey deſſen Cintheilung, zur Richtſchnur genommen werden müſſe, 3338«+ Daß aber dabey auc) auf die Erhaltung der andern mit untergemiſchten Holzarten, und 4 Heſonders der Eichen und Büchen, mit Be- " dacht genommen werden müſſe, eb. daſ, | Vier verſchteden? Fragen, durch deren Auflö»
| ſung die bey dieſer Hol.benußungsart vorfal- Jende Schwierigkeiten in Wäldern, wo ver» ſchiedene Holzarten mit einander vermiſcht ſte- 01 hen, gehoben werden können, 339« Daß bey 1) BIE der Übtreibung der Revlere in vermiſchten j Waldungen, wo vas kieferne Holz prädomi- jj niret, die Eichen und Buchen ſchlechterdings verſchonet, und keine Axt daran geieget wer» den mäſſe, 340+ am dadurch dem jun- gen Eichen- und Büchen- Aufſchlag kein Nach» theil geſchehen könne, eb. daß Daß aber die Wiederbeſamung der entblößten Kiefer- 4) Pläge"erſchweret zu werden ſcheine, 341+ y Wie auch dieſe Schwierigkeiten ganz füglich | gehoben werden können, ebs daſs Yuch der Zweifel, daß durch die zum neuen Anwuchs des fiefern Holzes anzulegende Schonungen, die Maſt der Eichen und Buchen verfürzet Bij) und geſchmälert werden würde, wird beante Wh wortet, 342. Wie es mit Eintheilung der | Revlere zuhalten ſey, wenn unter dem Oder? Holz eine Menge von Unterholz an Birken und Erlen befiadlich iſt, und daß dadurc) die? SSB ſer Nbholzungsart keine Hinderaiß in.den Weg | geleget werden könne, 343+ Wie man ſich zu verhalten habe, wenn das Unterholz zur Zeit des Adtreibens des Oberholzes, noch nicht brauch- uud nußbar genug iſt, 344» Verſchiedene Zweifel, die bey der Wiederbe- ſamung eines mit gutem Unterhoiz vermeng» ten Reviers vorfallen können, 345« Warum Man in dergleichen Fall die fünſtliche Beſa»
Bi 602- Vollſtändiges Regiſter,
mung der natürlichen vorzuzlähen habe, und wie es anzufangen ſcy, das daß Unterholz alsdenn ebenfalls beybehältzn werden könne, eb, daſ-- Daß auf ſolchen Nevieren, wo das Unterholz aus bloßem. Strauchwerk,'oder wohl gar ſchädlichen Dornenſträuchern beſteht, die künſtliche Beſamung nicht allein vorzüg- lich nüßlich, ſondern auch nothwendig ſey, 346. Warum auf den Holzrevieren, wo die Eichen und Buchea die Oberhand haben, de- ren Abtreibung nle<ht nach der Vollſtändigkeit, ſondern nach dem nußbaren Alter der mit untermengten Kiefern oder Tannen, einge- richtet werden müſſe, 347«+ Einige Zweifel, die bey der Wiederbeſamang ſoicher Reviere entſtehen können, 348. Von der hierbey ent- „ſtehenden Frage, ob es in ſolchen Fällen nicht am beſten gethan ſey, das ganze Revier mit lauter Eichen und Buchen zu beſegen, und die Wiederbeſamung mit Kiefern dder Tan» nen völlig wegzulaſſen,“ eb. daſ, Jn welchen Fällen dieſes nicht Skatt finden könne, ſon- dern es bey dem“ Vorigen gelaſſen werden müſſe, 349: Wie die Wiederbejamung der Tannen oder Kiefern in dergleichen Revieren, der im Wege ſtehenden Eichen oder Buchen ohnerachtet, möglich zu machen ſey, 350, Daß man bey der Wiederbeſamung ſolcher abgetriebenen-Holzreviere, welche eben ſowohl mit Eichen und Buchen, als Kiefern oder Tannen, beſetzet werden können, auch darauf Rückſicht nehmen müße, welche von dieſen Holzarten den meiſten Abſaß habe, eb. daſ. Daß bey ſolchen Holzrevieren, die-bloß mit Eichen oder Buchen beſeßt ſind ,- dieſer Ab» nußungsart weit'mehrere Schwierigkeiten,. als bey den Kiefer- und Tannenwäldern, ents gegen ſtehen, 351+ Warum hierbey haupt- fächlich ein Unterſchied, ob die Eichen und Buchen bloß zur Maſt, oder auch zum Ver- kauf beſtimmt ſind, gemachet werden müſſe, eb. daſ. Warum bey bloßen Maſthöizera die vorerwähnte Hol;abnußungsart weder ſchicklich no) anpaſſend ſey, und daher keine Etatt finden könne, 352. Daß die in den Maſthölzera einzeln eingehende“und. abfiers bende Bäume, auch nur einzeln wieder erſe- Bet und nachgepflanzet werden fönnen, und magn dazu eigene Bayimſchulen nö:hig habe, ; 35 3+


