Teil eines Werkes 
Achter Band (1784)
Entstehung
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Vollſtändiges Regiſter, 601

auch das verſchledene Alter des Holzes, nebſt dem unter dem. alten Holte befindlichen jungen Aufſchlage nicht'außer Acht zu läſſen ſey, 281. Warum es, ob der vorhandene junge Auf- ſchlag von einer ntatürlichen oder künſtlichen Beſamung herrühre, zu bemerken nösthig iſt, auch fremde Dienſtbarkeiten, die auf dem Walde haften, nicht unberührt gelaſſen wer- den müſſen, eb. daſs« Auch auf das überſtän-

dige Holz muß bey Eintheilung der Forſtre-*

viere Rückſicht ger» mmen, ünd zugleich die Beſchaffenheit der 3 3d, nebſt allen andern Nebenwaldnußung«::, gehörig angemerket werden, 282.| Daß die Reviere auch nach der Verſchiedenheit der Sorten einer jeden Holzart, ſo viel möglich, eingerichtet werden müſſen, 285. Wie ein Waldeigenthümer durch dergleichen Vermeſſung und vorläufige Eintheilung des Waldes in gewiſſe Revtexe, in den Stand, den jährlichen Forſiertrag über» ſchen und näher beſtimmen zu können, geſeßt werde, 286. Daß, ehe ein wahrer und rei? ner Forſtertrag feſtgeſeßt werden kann, zufsr- derſt.das zur eigenen Conſumtion erforderli- <he Bau- und Brennholz in Abzug gebracht, und; beſonders bey dem Bauholz, hierunter au auf der Unterthanen Gebäude, vb ſolche gleich den Beſißern eigenthümlich zugehören, Rückſicht genommen werden müſſe, eb. daſ. Siehe au< Bauholz, Brennholz, Zolzungs» Recht, Daß au eine vernünftige Hol;ab» nußunggart, wean der feſtgeſeßte IN d realiſiret, und der Wald däbey auf beſtändig" unbeſchädigt erhalten werden ſoll, gewählet werden müſſe, 326... Warum man die beſie und richtigſte Abnußungsart der Waldungen nicht beſſer erkennen könne, als wenn man die Fehler, ſo unſere Vorfahren darin begangen, in nähern Betracht nimmt, 327. Kurze Geſchichte der ehedem gewöhnlichen Holzbe- nußungsüart, wobey beſonders bemerket wird, daß es die Vorfahren hauptſächlich darin ver- ſehen, daß ſie nicht ihre Wälder ordentlich ein- getheilet, ſondern überall, ohne ſich an gewiſ» ſr Reviere zu binden, genußet haben, 328» Daß nicht ſowohl der übermäßige Holzver- kauf, als vielmehr dieſe unrichtige Benußungs- Art, an dem, ſchlechten Zuſtande der Wäider, worin fie ſich anjeßt befinden, Schuld ſey, Oecon. Forens, V111 Theil,

329+« Durch dieſe unrichtige Benukungsartk iſt rheils eine Menge des vorhanden geweſenen jungen Aufſchlages zu ſchanden gegangen, theils aber. hat auch der Eigenthümer keine RE Gelegen die durch den Holzver- rauch entſtandene Blößen durch neue B2» ſamung wiederum zu deen, und dadvr><) den Wald in einem beſtändigen holzreichen Zuſtan- de zu erhalten, gehabt, eb. daſ] Nähere Ur» ſachen, warum die vorige Hol;abnußungsark höchſt ſchädlich, und daß-dabey, die Wälder gehörig zu nußen und auch zu erhalten, nicht möglich ſey, 331+. Daß daher die neuere Forſtverſtändigen den Wald in gewiſſe Revies re eingetheilt, und nur allein in dieſen, nicht aber in dem ganzen Walde, das Holz von Zeit zu Zeit genußt werden folle, eb. daſ, Nähe» re BeſUimmung dieſer neuen Holzabnußungs» Methode, und daß dabey hauptſächlich eine Eintheilung in ſo viele Reviere, als eine jede Holzart, um wieder zu ihrer Vollſtändigkeit zu kommen, Jahre gebraucht, voraus geſeget werde, eb. daſ- Daß bey dieſer neuen Bes nußungsart fein bereits vorhandener Aufſchlag zu Schaden kommen könne, 332« Daß auc bey dieſerneuen Benußungsart kein bereits vorhandener Aufſchlag zu Schaden fommen fönne, 332« Daß auc bey dieſer Hoizbe- nußungsmethode der Eigenthümer nicht an Anlegung genugſamer neuer Schonungen ge» hindert werde,-und er fsölglich ſeinen Wald in beſtändigen guten Zuſtande zu ſehen, hoffen könne, 333« Nochmahls wiederhöhlter alls 'gemeiner Begriff von der jeßt allenthalben angenommenen Abholzungsmethode, 334+ Warum aber dieſe neue Holzabnusungsart ſehr viele Einſchräunfungen und Augnahmen leide, und daher nicht wohl anders, als cum grano ſalis, in Augübung geſeßt werden fön» ne, eb. daſ, Daf dieſe Benußungsart ſich bey einem Walde, der aus lauter Brennholz beſteht, zwar dem Buchſtaben na am leichte- ſten in Ausübung ſeßen laſſe, doch aber dabey, wenn nicht-der Eigenthümer durch die des? halb gemachte Eintheilunglides Waldes in Ver- legenheit gerathen ſoll, ebenfals verſchiedene Vorſichtet gebrauchet werden müſſen, 335+ Warum dieſe Benußungsart hauptſächlich in ſolchen Wäldern, wo verſchiedene Holzarten, G 989g auch

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