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entfernten als nahen Gegenden möglich, 439» Siehe auch Waldtaxe-
Wagen, was wegen der Wagen und des Wa-
genzeuges, ſo die Bauern auf dem Herren- Dienſte zu gebrauchen pflegen, zu beobachten, VI. 63:
Siehe auch Zolzwagen, Miſtwagen, Steinbörge.
Wahltbäume, VIII. 219' Wald, Waldung, Forſt, dle Vorſorge für de-
ren Erhaltung iſt in unſern Tagen weit noth- wendiger geworden,"als ſie ehedem war, VI). 3. Definition eines Waldes, 6- Daß zwar in Anſehung der Erhaltung und Anpflanzung der Wälder mit allen Baumarten einerley Grundſäße Statt finden, wösgen ihrer Be» nußung aber ganz andere Maßregeln genom» men werden müſſen, 8+ Ihre Entſiehung iſt bloß ein Werk der Natur,[+ Neue Holz» Anbaue ſind zwar nicht zu verwerfen, die Hauptſache bey Erhaltung und Wiederer- ſeßung der zu Grunde gerichfeten Wälder aber muß der Natur überlaſſen, und ſolcher darunter keine Hinderniſſe in den Weg geleget werden, 11+ In wohlgepflegten Wäldern muß kein Raff- noch Lagerholz geduldet, auch müſſen ſolche von Dornen undandern Strauch- “Holz gereiniget werden, 19: Die Beſißer großer Waldungen. müſſen ihr überflüſſiges Lager- und Brennholz, wenn ſie ſolches nicht unmittelbar verloſen können, durch allerhand Anlagen, wozu eine ſtarke Feuerung erfordert wird, ins Geld zu ſehen ſuchen, und dadurd zugleich dem Wachsthum des jungen Aufſchla- ges gehörige Luft verſchaffen, ed. daſ. Bey dergleichen zur Couſumtion des Holzes nöthi» gen Anlagen müſſen nur diejenigen, von deren beſtändigen Fortdauer man verſichert ſeyn kann, gewählet werden, 20+ Bey neuen Holzankagen oder Beſamungen der durch Brand verheerten alten Holzpläte, muß dieje- nige Holzart, die der Natur des Bodens am meiſten angemeſſen iſt, gewählet werden, 24+ Bey dieſer Wahl iſt nicht, bloß auf die Ober» fläche des zu beſamenden Plaßes zu ſehen, ſondern es müſſen auch die untern Erdſchich- ten deſſelben genau unterſuchet werden, 25» Zu einer dergleichen Beſamung der Holzpläße wuß man ſich eines tüchtigen Samens beflei-
Vollſtändiges Regiſter,
figen; und die Tüchtigkeit deſſelben, wenn er von Fremden erfauft werden muß, iſt nicht ſicherer, als nach vem Gewicht, zu beurthei- len, 26. Auch bey derjenigen Methode, wo man die neuen Holzanlagen oder Schonungen durch Anpflanzung befördern will, muß man lauter geſunde und unbeſchädigt gebliebene Pflanzen, die bereits zu einer gewiſſen Hsye gelanget ſind, wählen, 28. Die Oberfläche alter Holzpläße, welche von neuem beſamet werden ſollen, muß gehörig zubereitet werden, damit der Samen einfallen und. Wurzeln ſchlagen könne, 23«+ Bey Beſamung der Schonungen iſt die; Wegſchaffung der alten Stöcke und Stubben nothwendig, und die Anlegung verhältnißmäßiger Thecröfen oder Pechhätten iſt das bequemſte Mittel hierzu, 30+ Bey der Holzſaat muß keine kärgliche Sparſamkeit getrieben, ſondern ſolche derge- ſtalt eingerichtet werden, daß davon ein dich ter und häufiger Aufſchlag zu erwarten ſicht, welchem Aufſchlage man die Freyheit, ſich ſel? ber zu reinigen, verſtatben muß, 31. Beſts möglichſte BenußungLart der Forſten und Waldungen, 2766 Daß, wenn in der Be- nußung eines Waldes weder zu viel, noc) zu wenig gethan werden ſoll, dazu eine genaue Kenntniß deſſelben in allen ſeinen nußbaren Theilen erfordert werde, 278-+ Daß man zu dieſer genauen Kenntniß des Waldes füglich nicht anders, als durch eine geometriſche Aus- meſſung deſſelben, gelangen könne, eb. daſ. Warum ſchon vor der Vermeſſung, der Wald nach Verſchiedenheit der Holzarten und ihrer Beſchaffenheit, in gewiſſe Neviere eingethei- let, und der Inhalt dieſer Reviere in der Forſicharte beſonders bemerkt wexden müſſe 279. Warun bey dieſer vorläufigen Einthei- lung des Waldes in beſondere Reviere vorzüg- lich, ſowohl auf die Lage, als auc) Beſchaffen» heit des Bodens, Rückſicht«enommen wer- den müſſe, und was unter einem guten Holz» Boden zu verſtehen ſcy, eb. Taſ, Daß bey dieſer Eintheilung des Waldes in Reviere auch auf den Unterſchied, ob die verſchiedene Holzpläße nur aus einer Holzart beſtehen, oder mit andern, ſowohl hochſtämmigen, als Unterhol;arten vermiſcht ſind, zu ſehen ſey, 280% Daß bey der Eintheilung der Bee au


