dem Eigenthümer eingeführet werden will, folches geſchehen zu laſſen, nicht verbunden iſt, eb. daſ, Daß der Auf hütungsberechtigte, wenn er dem Streurechen nicht widerſpre- chen fann,"auf eine dabey zu beobachtende Ordnung zu dringen befugt ſey, dieſe Ordnung aber von der Beſchaffenheit ſeyn müſſe, daß der Eigenthümer dabey ſeinen nöthigen Be- darf an Streue erhalten kann, 292« Kurze Goſchichte des bisher an vielen Orten gewöhn- lichen Streurechens in den Kiefer- und Tan- nenwäldern, woraus erhellet, daß daſſelbe dem Graswuchs hauptſächlich deshalb ſchäd- lich werde,, weil ſolches beſtändig, und ohne eine gewiſſe Schonung der ausgerechken Der-
- ker zu beobachten, fortgeſeßet wird, eb, daſ.
Warum das Streurechen durch eine dabey zu beobachtende Ordnung, vermsge welcher die Wälder nicht alle Jahre durchgehends aus- gerechet, ſondern von Zeit zu Zeit geſchonet würden, weit weniger-ſchädlich gemacht wer» den könne, 293. Urſachen, warum es, die MWälder, worauf ein Aufhütungrecht haftet, au<h in Anſehung des Streurechens in ver- ſchiedene Reviere, welche nicht auf einmahl, ſondern nur ſuccellive ausgerechet werden müſſen, einzu theilen, ganz. wohl möglich ſey, 294+- Vorſtehendes: wird dur) ein ange- nommenes Beyſpiel näher erläutert, und da- bey auf die Eintheilung eines ſolchen Waldes in ſechs Reviere, wovon fährlich nur eines zum Streurechen zu beſtimmen, angetragen, eb, daſ- Daß auch der Richter eine derglei-
-<en Ordnang bey dem Streurechen,- wenn fich ein eigenſtnniger Eigenthümer dieſelbe in.
Güte nicht gefallen laſſen wollte, feſtſeßen fön- De und müſſe, 295. Wie es hierunter zu hal- ten, wenn außer dem Eigenthümer, auch die Unterthanen, auch wohl gar fremde Nachba- ren in einem ſolhen Walde die Befugniß, Streue zu rechen, beſißen, eb. daf. Daß die Werkzeuge, deren.man ſich zum Streurechen bedient, ſolche8 doppelt ſchädlich- machen, weshalb von dem Verf. eine andere Art der dazu dienlichen Werkzeuge in Vorſchlag ge- bracht wird, 296.- Von dem Streurechen in den Kiefer- und Tannenwäldern, als der
„dritten Art der Servitut, die in den Privat-
Forſten an einigen Orten gewöhnlich iſt, ſich
Vollſtändiges Regiſier,
aber nur gemeiniglichin den Händen der Bau- ern und Unterthanen befindet, 315. Kurze- Geſchichte der Entſtehung des Streurehens, und warum dieſe Servituk nicht ſo, wie ans dere Arten der Dienſtbarkeiten, ältern Ur- ſprunges, ſondern erſt in den neuern Zeiten entſtanden ſeyn könne, 316. Waxruim ſich die Wirkungen des Sktreurechens in ihrem erſten Anfange nicht ſofort haben zeigen, und dadurch unſere Vorfahren von dieſem ſchädli- hen Unternehmen abgehalten werden können, 317. Daß die jetzige Befugniß des Streu-' Rechens-der Bauern, ſs ſie fich in den berr-. ſchaftlichen Wäldern anmaßen wollen, mut9» maßlich auf ein bloßes Precarium beruhe, 318« Warum, wenn auch gleich den Bauern das Recht des Streurcchens lelber nicht ſtreitig gemadht werden fann, ſie ſich deshaib dennoch eine nähere Ordnung und Einſchränfung ge? fallen laſſea müſſen, 319+%
Ströhme,. ſiehe Früſſe.
Strohfauhren, ais ein Bauerdienſt betrachtet, V. 130« Wie viel Stroh die Dienſtbauern nach dem Verhältniß ihres Geſpanns zu la- den angehalten werden können, Vl. 187
Studierende unter den Leibeigenen; ſiche Leib- eigene.
Stürme, die den Wäldern gefährlich ſind; ſiche Windbzu che.
T.
Tafeln zu Gränzmahlen, ſiehe Sränzen.- Tagelöhner, wie den in einem Dorfe befiadlt- <en Tagelshnern oder kleinen Arbeitsleuten, ohne Nachtheil der Herrſchaft, Nahrung zu verſchaffen, V+ 28. Daß dte dienſtpflichti» - gen Tagelöhner, die ohne Erlaubnißſchein in fremde Arbeit getreten ſind, aus dieſer Urbeit- weggenommen, und auf eben die Art, wie das ledige Geſinde, reclamtret werden 16705 410. Warum dieſe Verordnung, aud ohne auf die Dienſtpflichtigkeit ſolcher Leute Rück- - ſicht zu nehmen, in der größten Billigkeit be? ruhe, 411. Was beſonders wegen derjeni? gen Tagelöhner, welche ſich zu den Schiffern, Klaphauern und Flößern begeben, verordnet worden, und warum ſolches nothwendig ge- . weſen, eb, daſs< Tag


