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Von den dagegen dienſamen Vitteln, und warum die Verwallu E; EIE. ngen- wäldern öfters ſchädlicher ſind, als wenn ſie ihren een Sun EHEN u behalten haben.
Auſſer der Verwallung der Ströhme und Flüſſe iſt wohl ſo lei in Mi :! eicht kein Mittel, die IWälder, ſo eine dergleichen verderbliche Lage haben, wider di“ decken, vorhanden. SEE baben pt AAL IREEPET 504M zu Jn unſern Tagen trifft man zwar dieſe Verwa j 4 AER z ſi llungen weit häufiger, als Sie ſind aber nicht immer, weder die nahe belegene Wäld -; SUSE er, noch auch and Gegenden, wider die ſonſt gewöhnliche Ueberſchwemmungen ſicher zu 0 AI vn ve dhe SUE ES 0 Orten noch ſehr oft über den Schaden, den die urch die Durchbrüche der Dämme und Wälle verurſachie Waſſerflut ei IAF EEG ſach ſſerfluthen anrichten, JAZREEE; In dieſem Fall ſind die Ueberſchwemmungen den Wäldern noch faſt ſchädlicher als wenn ein Strohm die Freyheit hat, zu allen Zeiten bey großem Wa, breiten und über zu treten.. 99798 NE AEF Alsdenn ſtehet das ausgetretene Waſſer gemeiniglic< nur eine kurze Zeit, wei :!' eil vaſſelbe, ſo bald es in den Ufern fällt, auch. wiederum von den GR HBIBE Gegen:; den zurück weichet. Z Bey Ueberſchwemmungen aber, die aus einem Durchbruch der Dämme entſte- Hen, hat das Waſſer dieſe Freyheit nicht, ſondern es kann nur bloß durch das Loch, wo- durch es gekommen iſt, wieder zurück treten. NIE ut Natürlich iſt es daher, daß bey dieſer Art von Ueberſhwemmungen das Waſſer weit länger ſtehen bleiben müſſe, als bey der erſtern.? ſe Wenn nun nicht geläugnet werden kann, daß das Waſſer, welches lange Zeit über der Oberfläche ſtehen bleibet, den Wurzeln der Bäume weit mehr Schaden, als dasjenige, ſo nach einigen wenigen Tagen wiederum zurück tritt, und die überſchwemm- ten Gegenden trocken hinterläſſet, ſtiften müſſe, ſo würde es auch niemahls rathſam ſeyn, die Wälder durch Verwallungen der Ströhme gegen die Ueberſchwerinmungen zu decfen, wenn man nicht vollkommen überzeuget ſeyn kann, daß die angebrachte Verwallung je- Derzeit vor allen Durchbrüchen ſicher iſt. Dieſe Durchbrüche geſchehen aber ſehr oft bloß deßhalbg weil die Ausbeſſerung' ver Dämme und Wälle vernachläßiget worden iſt. In ſo weit nun dieſe Ausbeſſerung von dem Eigenthümer des Waldes abhänget, ſo handelt er höchſt unwirthſchaftlich, wenn er dieſelbe unterläſſet, und dadurch ſeinen ganzen Wald in Gefahr ſeßet.|
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