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das beſte beobachtet werden können. Denn eine natürliche Folge wäre es, daß jederzeit die nächſteit 20 Schläge zum Streurechen offen bleiben, die TUE aber as ain lich verſchonet werden müßten.
So wahr iſt es, daß eine in der Hauptſache eingeführte Ordnung, auch in allen mit derſelben verknüpften Nebendingen, eine gleichmäßige Ordnung verſchaffet.
In einem nach der neuen Holzabnußungsart eingetheilten Walde würde ſolchent- nach ein Jeder ſchon von ſelbſt, ohne daß er dazu eine beſondere Anweiſung erhielte, wo er Streu rechen könnte oder nicht, wiſſen können, wenn nur die Nummern der Schläge nach dem verſchiedenen Alter des Holzes gehörig eingerichtet worden,
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Urſachen, warum auch die zum Streurechen Berechtigte hiedurch an der Ulenge der Streue nichts verlieren, ſondern ihnen vielmehr-dieſe beſchwerliche Arbeit gar ſehr erleichtert werden würde.
Die Liebhaber des Streurechens, oder diejenigen, die damit durch ein erlangtes Recht begünſtiget ſind; dürfen auch nicht befürchten, daß ſie durch dieſe Cinrichtung nicht genugſame Setreue bekommen, oder in ihrem deshalb habeaden Rechte gekränket werden würden.. Denn ganz natürlich iſt es, daß auf einem ſeit 62, 89 und 100 Jahren ge- ſchonten Plaße eine ſo anſehnliche Menge von abgefallenen Kiefer- und Tannennadeln zuſammen gekommen ſeyn müſſe, daß auf einer Ruthe mehr Streue, als anjeßt auf einer Halben Morge, geſammelt werden könnte.
Dieſes würde nicht allein das ſonſt ſehr beſchwerliche Streurechen gar ſehr erleich- tern, ſondern auch die Streue ſelber, weil ſolche durch das lange Liegen ſchon vorhin in die Verweſung übergegangen, weit tauglicher madjen.
6. 317. Daß bey einer ſolchen Einrichtung auch der Sraswuchs in den Wäldern durch das Streu- Rechen nur wenigen Schaden leiden würde,
Es iſt zwar wahr, daß durch dieſe Einrichtung die Schädlichkeit des Streure- hens nur bloß in Anſehung des Holzes vermindert wird, dieſelbe aber, in Rückſicht der Hütung noch eben dieſelbe zu bleiben ſcheinet,
Allein bey genauerer Ueberlegung wird man gar bald wahrnehmen, daß die vor» geſchlagene Einſchränfung des Streurechens der Waldhütung nicht minder zu nuße
komme.
Nach der bisherigen Gewohnheit iſt der ganze Gragwuchs des Waldes dem Ver- derben ausgeſeßet.'Alsdenn aber bleiben doch allemahl vier Theile deſſelben frey davon, und nur bloß in dem 5ten hat der Graswuchs eine Zerſtöhrung zu gewärtigen.*
Ju einer ſo geraumen Zeit, die dem Waldboden zum Gragswuchſe gelaſſen wird, benarbet ſich derſelbe dergeſtalt, daß ihm, wenn ihn auch die Reihe trifft, bey weitem nicht der Schaden, der anjeßt davon zu befürchten ſtehet, wiederfahren kann.;
Die Graswurzeln ſind durch die Länge der Zeit ſchon ſtärker und dauerhafter ge-
worden, und ſie können. daher nicht mehr durch die überfahrende Reche ſo leicht verleßet were


