Teil eines Werkes 
Fünfter Band (1779)
Entstehung
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XVI

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Summariſcher Junhalt;

208. Die deutſche Knechte hingegen waren in den alteti Zeiten,:blös:zum Ackerbau

209. 210. 211.

212.

213. 214.

215. 216. p

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221.

beſtimmer, zu welchem Ende ihnen gewiſſe Grundſtücke, wovon'ſie Dienſte lei- ſten oder andere Abgaben präſtiren muſten, eingeräumet; wobey zugleich der UOpEUS der Dörfer, imgleichen der Behofwährung der Bauern gezeiget wird« .« 190.;. 4 i Daß im übrigen den deutſchen Herren eben diejenige Gewalt: und Gerechtſame, ſo die Römiſche über ihre Knechte hatten, zuſtändig war, und ſie, in Anſehung derſelben evenmäßig das Jus virx& necis beſäßen. S. 199. j Vergleichung der ehemahligen deutſchen Knechte oder Servorum mit den heuti- gen Pohlniſchen Bauern. S- 209- Won den Libertis oder Freygelaſſenen der alten Deutſchen, als der zweyten Gattung der damahligen Bauern, daß ſolche gemeiniglich Laſſen genannt wor- Den, und wie dieſe Benennung heute zu Tage an vielen Orten unrecht verſtan- den, und wider ihre wahre Bedeutung auegeleget werde. S. 201.- Warum in den erſten Zeiten Deutſchlandes, die Freygelaſſene daſelbſt, nicht ſo häufig, als zu Rom, geweſen find, ſolche auch ihre Freyheit erſt einige Jahre nachher, da ſie ſchon als Knechte ihre Nahrungen einige Zeit bewirthſchaftet, erhalten haben. S- 202.; Daß die Liberti bey den Römern eine weit unumſchränktere Freyheit, als bey den Deutſchen, hatten.-S- 202.;. MPie die Liberti oder Laſſen der alten Deutſchen von dem Täeirus beſchrieben werden. S«- 203-;; Bas man ſich aus der vorigen Beſchreibung des Tacirus von dem Zuſtand der Überrorum oder Laſſen in Deutſchland zu den alten Zeiten, vor einen Begriff zu machen habe. S- 294: GPBarum der Zuſtand der deutſchen Knechte und Freygeläſſenen, ſo wie er ſich zu den mittlern Zeiten befunden ebenfalls näher erforſchet, und ins Licht geſtel- let werden müſſe- S. 295-|-. Daß die Anzahl der deutſchen Knechte in den mittlern Zeiten, eher vermehrek als vermindert worden, und es eine irrige Meynung ſey, daß die Knechtſchaft zu Zeiten Karl des Großen, gänzlich aufgehoben ſeyn ſollte S. 205. Daß in den mittlern Zeiten, wegen überhäufter Menge von Knechten, dieſelben nicht mehr insgeſammt mit eigenen Ackernahrungen verſorget werden fönnen, ſondern mit zu den häuslichen Geſchäften gebrauchet werden muſten. S-. 206. QBie hieraus der noch zu unſern Zeiten gewöhnliche Unterſcheid unter Caſaten, oder Antggeſeſſenen und Geſinde entſtanden. S. 206. Daß die Verbindlichkeiten der deutſchen Knechte gegen ihre Herren zu den mitt- lern Zeiten, noch eben diejenigen geweſen ſind, die ſie bey ihren exſten Urſprunge waren. S. 207. Daß in den mittlern Zeiten die Anzahl der deutſchen Libertorum oder Freyge- en ebenfalls gar ſehr angewachſen ſey, und was dazu Gelegenheit gege- en. D208;»

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