Teil eines Werkes 
Fünfter Band (1779)
Entstehung
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Summariſcher Jnuhalt. XV

6.394. Von einigeu-in dieſer Materie aus der deutſchen. Geſchichte voran zu ſchicfen-

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ven Wahrheiten, wohin zuförderſt gehöre, daß das Alterthum in Deutſchland von keinen Städten etwas gewuſt; wobey- zugleich eine: kurze Nachricht von dem Urſprunge derſelben, und was dazu die cxſte Gelegenheit gegeben habe, mitgetheilet wird. S. 1856.

Daß daher die Lebensart der alten Deutſchen, blos in einem ſparſainen und von aller Verſchwendung entfernten ländlichen Leben beſtanden habe. S. 186. Daß der in den Rechten bekannte Unterſcheid inrer Ingenuos, Servos& Libertos bey den alten Deutſchen ebenfalls Statt gefunden habe, unter den damähligen Ingenuis aber feine andere, als die privat Landgüter-Beſiker, oder der heutige

kleine Land- Adel verſtanden werden könne- S. 185.

197. Der wider den vorhin angeführten Saß von vielen Schriftſtellern angebrachte

I98«

199+ 200,

201,

202.

207.

Zweifel, als wenn der Urſprung- des fleinen Adels. nur blos den Lehnen zuzu- ſchreiben ſey, wird widerleget. S. 189-

Die in dem vorigen Spho enthaltene Widerlegung wird noch weiter fortgeſeßek, und mit neuen Gründen beſtätiget. Sy- 199« j HPBeitere Fortſeßung des vorigen. S. 199- 5 Vergleichung des ehemahligen Zuſtandes des alten deutſchen Adels mit dem jezigen pohlniſchen Adel. S. 191.;

Daß ſol<hemnach zu den alten Zeiten der Bauerſtand in Deutſchland lediglich aus Servis oder Libertis beſtanden hat. S. 19x.

Warum hiebey nicht die Vorſtellungen, ſo uns die Geſeke von den Servis Ro- manorum maden, zum Grunde geleget, ſondern die Natur und Beſchaffenheit der alten deutſchen Knechte gehörig unterſuchet, und in ein näheres Licht geſetzet werden müſſe- S- 192.

. Daß beſonders der berühmte Thomaſs und Heineccius hierunter viele Jrrthüo

mer entdecfet, und ſich daher der Verfaſſer auch dieſe beyde große Männer in ſeinem Vortrage zu Leitern gewählet habe.. S. 192

. Daß es bey den alten Deutſchen, weil ſolche ein kriegeriſches Volk wayen, eben-

falls eine Menge von Knechten gegeben habe... S. 192.

, Wozu die Knechte der Deutſchen, nach der Beſchreibung des Tacitus in ſeinem

ZAN de moribus germanorum, gebrauchet worden, und beſtimmt geweſen . 193. Von einen zweyfachen Unterſchiede der Römiſchen und Deutſchen Knechte, wo- von der erſte darinn beſtehet, daß die Römiſchen alles, was ſie durch ihren Fleiß und-Geſchicklichkeit erworben, ihren Herren überlaſſen muſten, die Deutſchen aber dasjenige, was ihnen, nach Abzug der von ihren Nahrungen za leiſtenden Abgaben, übrig-blieb, vor ſich behielten. S. 194- Von der verſchiedenen Beſtimmung der Römiſchen und Deutſchen Knechte zu den Herrſchaftlichen Dienſten, und daß die eyſten nur hauptſächlich zu den häuslichen Geſchäften, nicht aber zum AFerbau und Landwirthſchaft, gewidmet geweſen» S»- 195»+

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