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Summaxriſcher Innhalkt. Vil
„5. Von den ſonſt gewöhnlichen verſchiedenen Bauerſtrafen, welche nach. dem 6. 70.angenoimmenen Grundſaß näher geprüfet' werden. S- 70.
76. Votider ſechſten, einer Dorf herrſchaft gegen ihre Unterthanen obliegenden Pflicht, vermöge welcher ſie beſorget ſeyn muß, daß die Bauerjugend eine veſſere mora- liſche Bildung erhalte. S- 74.;
77. Warum es zu ſolchem Ende, hauptſächlich vor tüchtige Landſchulmeiſter zu ſorgen, nöthig ſey, und daß man daher bey der Beſetzung dieſes manchem ſs geringſchäkßig ſcheinenden Amtes nicht ſo leichtſinnig verfahren müſſe- S-74.
78. Von der großen Vernachläßigung der Schulaufſicht von Seiten der meiſten Herren Landgeiſtlichen, und daß daher vernünftige Obrigkeiten um ſo mehr, ſich der Sache mit Nachdruck anzunehmen, und auf gute Ordnung in den Schulen zu halten, verbunden ſind- S. 75-|
79, Daß die bloße in der Jugend empfangene moraliſche Bildung des jungen Bauervolkes nicht hinlänglich ſey, ſondern demſelben auch alle Gelegenheiten, wodurch dieſe gure Eindrücke durch böſe Beyſpiele wieder erlöſchen können, be- nommen werden müſſen- S. 77-
90. Daß daher die ſiebente obrigkeitliche Pflicht einer Grundherrſchaft darinn be- ſtehe, daß ſie in den Krügen und Schenken ihres Dorfes gute Ordnung haite, und darinn weder das übermäßige Saufen, no< Tanzen und anderes Schwel- gen verſtatte. S. 78-
81. Schädliche Folgen, ſo aus dem übermäßigen Saufen der angeſeſſtenen Battern entſtehen- S- 78.
82. Warum das Saufen, und beſonders das Tanzen in den Krügen und Schen-
fen, auch in Anſehung des jungen Bauervolkes- und zwar beyderley Ge«
ſchlechts, ſchädlich ſey- S- 89.)
83. Won den üblen und ſchädlichen Folgen, ſv das ohne alle Einſchränkung ver- ſtattete Saufen und Tanzen in den Krügen und Schenken in Anſehung des jun- gen Bayervolkes, und beſonders der Knechte, nach ſich. ziehet- S. 81.
84. Fernere ſchädliche Folgen, ſo in Anſehung des jungen Bawervolks männlichen Geſchlechts aus dem Saufen und Tanzen in den IBirthshäuſern erwachſen.
S. 82- 85. Worinn beſonders die hieraus in Anſehung des jungen Weibesvolkes et- wachſende ſchädliche Folgen beſtehen, und daß überhaupt die liederliche Lebens- Art des Geſindes eine der erſten Urſachen ſey, warum es heute zu Tage mit den meiſten Wirthſchaften keinen rechten Fortgang gewinnen will. S. 83. 86; Von den verſchiedenen Mitteln, deren ſich eine Grundherrſchaft, um das über- mäßige Saufen der Bauern zu hemmen, zu bedienen hat. S- 85. g7. Von den bequemſten Mitteln, das in den Krügen und Schenken eingeriſſene ſchädliche Tanzen zu hemmen. S. 87. EG Von der Verblendung derjenigen Grundherrſchaften, welche, eines geringen vermeyntlichen gegenwärtigen Vortheils halber, dieſe Unoxdnungen eher zu be- fördern, als zu hemmen ſuchen,, 88,; - 89+
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