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Summariſcher Jnnhalt.
den, ſondern ſoiche aus Liebe zu ihrer Beſſerung und anderer Warnung, ge- ſchehen müſſe. S. 5
2. 2 Von den verſchiedenen Quelle: der Mißhandlungen, worinnen die Bauern zu"
verfallen pflegen, und warum die aus vorſetßlicher Boßheit herrührende Thaten der Unterthanen niemahl ungeſtraft gelaſſen werden müſſen... S- 53+
Von den aus Vorurtheilen und Unwiſſenheit entſpringenden VWergehungen der Unterthanen, und warum bey dieſen mehrere Nachſicht, als bey den erſten, 922 brauchet werden könne und müſſe.
154. 65. Warum man, beſonders bey den aus menſchlicher Unvollkommenheit herrühren-
den Fehltritten des Bauerſtandes, vorzügliche Nachſicht in deren Beſtrafung gebrauchen, und ſich dabey eines mit Freundlichkeit verbundenen ernſthaften QPeſens befleißigen müſſe. S-> 55-
Von den verſchiedenen Stufen der Beſtrafungen, ſo die vorbemeldete verſchie? dene Wergehungen der Unterthanen verdienen, beſonders wie die vorſeßlich Un- Spun zu züchtigen, und es in Anſehung der Rädelsführer zu halten ſey.
. 5. y Bon dem Grade der Beſtrafung der bey den aus Vorurtheilen und Unwiſſen- heit entſtehenden Vergehungen der Unterthanen, wobey jedoch der Fall, wenn Damit ein thätiger Ungehorſam verbunden iſt, ausgenommen wird. S. 58. Von den verſchiedenen Stufen derjenigen Beſtrafungen, ſo die geringere Fehl-
fritte der Unterthanen, beſonders des Geſindes und Dienſtvolkes der Bauern,
nach ſich ziehen. S- 58.;
Von einigen allgemeinen Anmerkungen bey der Beſtrafungspflicht der Dorf? Herrſchaften, beſonders, daß die von der Grundherrſchaft ſelber verordnete und in ihrer Gegenwart vollzogene Strafen, weit mehrere Wirkung haben, als ; wen js von andern, in ihxen Namen, und bey ihrer Abweſenheit, geſchie-
et. S- 63+
Grundſas, wornach alle verſchiedene Beſtrafungsarten der Unterthanen einge- richtet werden müſſen, welcher dahin abzielet, daß die Strafe weder der Geſund» per 4 Beſtraften nachtheilig ſeyn, noch deſſen Vermögen ſchwächen müſſe- GPBarum daher die Geldſtrafen der Bauern ſchr verderblich, und die deshalb in den Königl. Preuß. Landen ergangene Geſeße höchſt heilſam. S- 67-
72. Von der Gefängnißſtrafe der Bauern, und wie dieſe Gefängniſſe beſchaffen
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4:
ſeyn müſſen. S. 68.! 46058: Warum die gewöhnliche Clauſul, nach welcher die zum Gefängniß verurtheilte, dieſe Strafe gemeiniglich halb bey Waſſer und Brod ausſtehen müſſen, der Menſchlichkeit nicht zuwider ſey- S-. 69-;
Daß in geringern Vergehungen, die eigentlich nur den Dienſtzwang betreffen, nicht leicht eine Gefängnißſtrafe verfüget werden müſſe« S- 69-
6. 75-
Daß daher mit den Beſtrafungen der Unterthanen, keine Rachgierde verbun--


