1V Summariſcher Juynhalt.
5. 33. Warum eine vernünftige Grundherrſchaft auch vor diein deim Dorfebefind? | liche unangeſeſſene Arbeitsleute,“ daß ſie gnungſame Iahrung und Unterhalt in dem Dorfe ſelber finden mögen, Sorge zu tragen verpflichter ſey. S. 27.-
- 34. Wie dieſer Art von Leuten, ohne Nachtheil der Grundherrſchaft, hinlängliche AE, verſchaffet werden könne, deshalb wird ein Worſchlag gethan, (I&.8; ö& 35. Anderweitiger Vorſchlag, um den in einem Dorfe befindlichen Tagelöhnern oder kleinen Arbeitsleuten, ohne Nachtheil der Herrſchaft, Nährung zu vert- ſchaffen. S. 29. ö 3 Anf 36. Warum der Verfaſſer dieſes alles ſe umſtändlich vorgetragen habe, und daß " die Anmahnung zu dieſen Pflichten nichts helfen könne, wenn nicht auch zu- gleich die Mittel und Wege, wie ſolche möglich zu machen, und füglich ins Verk zu ſtellen ſind, nachgewieſen werden. S. 3x. - 37. Wiederlegung des bekannten Brocardicum: Plebeja gens, optima flens,- - peſlima ridens. GS, 31.; 38: au I dieſer Saz eintrift, die Schuld davon an der Obrigkeit ſelbex ie et.. 32.|/% 39. Warum ein armer Bauer weit ſchwerer, als ein wohlhabender, zu zwingen und in Ordnung zu halten iſt. S. 32«; » 40. Fortſeßung des Vorigen, und daß ein wohlhabender Bauer ſchon durch die bloße Furcht, ſeine Nahrung zu verlieren„-in Gehorſam erhalten werden könne.
S. 33-; -- 41. Warum. dieſes auch bey denen Bauern, ſo ihre Höfe eigenthümlich. beſi- 4 7 200 finde, und der Herrſchaft an deren Erhaltung ebenfalls gelegen ey.„34: 42. Von der zweyten der Obrigkeit] gegen ihre Unterthanen obliegenden Pflicht, vermöge welcher ſie Sorge zu tragen haben, daß die Unterthanen, bey ihren in Beſil habenden Nahrungen auch in guten Stande erhalten werden mo-
gen. S. 34- 4; Daß aber dieſe Pflicht mit vieler Vorſicht“ und Behutſamfeit„ausgeübet werden müſſe, weil ſie von den Bauern gemeiniglich gar ſehr gemißbrauchet zu- werden pfleget.: S. 35.||' . Von der allgemeinen Unzufriedenheit ider Bauern über ihre Nahrungen, und
daß man daher ſehr genau, ob ſolche auch. gegründet ſind, prüfen müſſe.
S. 35+ - 45. Von dem beſtändigen Leihen des Brod- und Saatkorns,. ſo ſich die Bauern an vielen Orten angewöhnet haben, und was vor Berrügereyen darunier öfters vorzugehen pflegen. S. 36. NEN: 624 46. Warum es der Wohlfarth des Bauerſtandes ſelber zuwider ſey, wenn die Bauern zu allen Zeiten von der Herrſchaft mit Getreide und. Vieh unterſtüßet - werden, und in welchen Fällen ſolches blos nöthig. S- 37+
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