Teil eines Werkes 
Vierter Band (1778)
Entstehung
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549 Rechten dem Dott gleich geſeßet worden, nach den heutigen Gewohnheiten. aber, ge» meiniglich geringer geſeßet ſey. D. Vit. 669, Warum nach den gemeinen Rechten die Ver- beſſerung oder das. Gegenvermächtniß nicht fo, wie das Dotalitium, für ein Onus per ſe feudale angeſehen werden könne, ſondern ſob- hes nur zu denLehnſchulden, die in ſubſidium bezahlet werden. müſſen, zu rechnen ſey. D. VIl.: 610, Auch bey dem Gegenvermächtniß. vder Verbeſſerung muß, wenn die Wittwe folche aus den Lehnen fodert, verlio& iUlatio- erwieſen worden ſeyn. B. Vll. 611. Von dem Unterſcheide inrer bona dortalia, parapher- Dalia,& receptitia, undwarum man. denſelben bey Abfindung der Wittrwen aus den Lehnen vor Augen haben müſſe... D. V11. 612. Von der auſſer dem Leibgedinge und Gegenver? mächtniß: durch das Sächſiſche Necht einge- führten Morgenzabe, Wittwengerade und- Mußtheil, warum aber dieſes alles das Lehn nicht atticire, Da VILL 613« Von der Mor- gengabe, wovor ſie gegeben, und wie ſie nach dem Sächſiſchen Recht in die verſprochene und geſeßmäßige eingetheilet werde. DV. VU. 614. Bon den verſchiedenen Arten der Ge- rade, und daß in dem gegenwärtigen Fall nur von der vollen oder Wittwengerade die Frage ſey, ſolche aber weit mehr als die Nif- relgerade in ſich ſchlteße.. D. VI. 615. Von dem Mußtheil, was darunter verſtanden werde, und welche StäFe dazu gehsren. D. VD. 616» Daß eine fich des Ehebruchs ſchuldig gentachte Ehefrau, nicht allein Do- tem: und. alie luera- nuptialig, ſondern nach dem Sachſenrechte auch ihr Par2phernal- Ver- mözen verliere, das leßtere aber dem Ehe- mann nur quoad mobilia zu Gute femme. D, VUl. 617+ Tn wie weit nach des Mannes Tode, auch. von den Erben und Lehnsfolgern, bey. dergleichen im Ehebruch befangen. gewe- fenen Wittwen, auf Verluſt des Dotis und: übriger aus. dem Lehne zu zahlenden Fode- kungen, gedrungen werden könne. D. Vil 618. Warum die Lehnsfolger, wenn der Eve:nann. den Fehltritt ſeiner Frauen. gewußt und: dazu ſfille geſchwiegen hat, folchen wei- fer zu rügen: nicht befugt ſind. D. V.. 619, Ob die Wittwen., die ſich nach dem Tode ih- res Mannes. unzüchtig bezeigen ,- mit dem

Vollſtändiges Regiſter.

Verluſt ihres Doris und andern Gebührniſſen beſtrafet werden können, iſt nach den gemei- nen Rechten ſtreitig, nach den Sächſiſchen Rechten negative, nach. der Pommerſchen Lehnsconſtitution aber athrmarive entſchieden, und was hierunter der Vernunft und Billig- keit gemäß iſt. D. VI. 620, In Pommern, iſt dasjenige, was bey Abfindung der Witt- wen aus den Lehnen zu beol"hten, in der dortigen Lehnsconſtitution klar und deutlich vorgeſchrieben. D. Vitt. 621. Die Zurück- zahlung des Dotis iſt in Pommern ein Qpus per ſe feudale, und es darf nur blos deſſen. Wlatio erwieſen werden, weil verſio ex illa- tione prxſumiret wird, D. VI". 622, Wo- riun die lucra nuptialia einer adlichen Wittwe in Pommern beftehen. D. VIl. 623. Was wegen des den Wittwen und Töchtern in den Pominerſchen Gütern competirenden Gna- denjahres zu bemerken iſe. D. V1!. 624. Was es. in Pon'!mern in Anſehung des den Wittwen zu conftitnlrenden Dotalitii vor eine Bewandniß babe. D. Vil. 625. Was in Anſehung des den Wittwen aus den Lehnen zu zahlenden Gegenvermächtniſſes oder Verbeſſerung in Pommern Rechtens ift. D. V)). 626. Auf wie hoc< in Pommern die Morgengabe be- ſtimmet iſt, und was ſonſt dabey zu erinnern vorfällt. D. V-]. 627. Von deu den Pom- merſchen adlichen Wittwen gebührenden Wa- gen. und Pferden, auch Trauerkleidern. D. Vil 6:8. Von der Fahrniß, wovon den adlichen Witewen in Pommern die Hälfte gebühret. D. VI. 629. Bey Abfindung der Wittwen in dem Herzogthum Magdeburg, muß die dortige Policeyordnung vom Jahr 1688 zum Grunde geleget werden. D. VIl. 630. Von dem D-te der Wittwen im Mag- deburgiſchen. D.. VU 631. Wie es in die- fem Herzogthunt mit dem Dotatitio und Ge- genvermächtniß gehalten wird. D. Vil. 632, Von der Portiope ſtaruta:13, fo die Wittwen im Magdeburgiſchen aus des Mannes Ver? laſſenſchaft zu erhalten haben. D. VII. 633+ Worinn dieſe Portio ſtarvraris beſtehet, wenn der Ehemann,-ohne Kinder zu hinterlaſſen, verſtorben iſt. D.. Vil. 634. Warum der In- halt der Policeyordnung hierunter leicht zu allerhand Proceſſen und Weitläuftiskeiten

Gelegsuheit geben. könne, D. VU, 635. Vor- u; fiehendes