Teil eines Werkes 
Vierter Band (1778)
Entstehung
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Wirthbſchaftsre&nungen, warum ſelbige bey Güteranſchlägen keinen zuverläßigen Grund, den Ertrag und Werth der Güter zu beſtim- men, abgebea können. A. Ul. 37+. Warum die von dem Eigenthümer ſelbſt geführte ge- meiniglich ſehr mangelhaft, und unvollſtän- dig zu ſeyn pflegen. A. Il. 37, Werden auch öfters, um bey wanfenden Credit, den Gläu- bigern ein Blendwerk zu machen, wider die Wahrheit erhöhet. A. U. 37+- Selbige in- zwiſchen in einigen Fällen bey Gütertaxen mit zu adhibiren, iſt nüslich. A. 11. 38: In Schleſien findet man die zuverläßigſten Wirthſchaft8-Rechnungen. A. U. 38+

Wirthſchaftstheile, welches die Hauptwirth- ſchaftstheile ſind, worauf ein Käufer bey ei- nem Gute hauptſächlich zu ſehen; hat. B. 1V, 8. Wie dieſe Wirthſchaftstheile bey den Gütern gegen einander abwechſeln. B, IV. 9.

Wirtbſchaftstheile, unnutzbare, was darunter verſtanden werde. A. 1). 54- Warum den- ſelben dennoch cin gewiſſer Werth beyzulegen ſe): A.11. 55»- Worauf bey Beſtimmung dieſes Werth3 Nückſicht zu nehmen ſey. A. 11. 56. Daß dieſeiben nad) Verſchiedenheit der Lage ver Gegenden, bey den Gütertaxen zu einent gewiſſen Capital in Anſchlag zu bringen. A, 11, 275+

Wir:bshäufer, f Krüge,

Witterung, i? nicht vor alle Arten des AFers gleich Khädlich. A. 1, 25.

Wittwe, eines Pächtir8, ix wie weit dieſelbe, wenn ihr Monn vor Endigung der Pachtjah- re verfiorvben, zur Fortſekung derſelben ab- zulaFJen ſey. C. V. 65.- Nactyy der urſprüng- licheu Natur und Abächt der Lehne, gebuüy- ret den Witttven nach des Mannes Tode aus den Lednen zwar nichts, es find aber durch die allgemeine nachherige Lehnsgewohnheiten verſchiedene auch zu deren Beſten gereichen- de Dinge eingeführet worden. D. VI 597. Daß nach dieſen allgemeinen Lehnügewohn-

- heiten, auf den Lehnen gewiſſe Ehegelder an- genömmen und verſichert werden können, fd!che aber mit den Kräften des Lehns, in einem gewiſſen Verhältniß ſtehen müjjen, und daher des Lehus uud der Agnaten Conſens

Vollſtändiges Regiſter. 339

erforderlich ſey. D. VIT. 5985 Cs muß aber ein. ſolcher auf die Lehne angensmmener und verſicherter Dos, nicht allein wirklich interi- ret, Fondern auc zum wahren Beſten des Lehns verwandt ſeyn, ſonſt er von einer Witktwe nach des Mannes Tode nicht aus dem Lehne wieder zurück gefodert werden fann. D. VIL 599. Was ratione illationis nach den gemeinen Nechken zu beobachten. D. VII. 609. Warum man ſich nach den ge- meinen Rechten bey der Illatione dotis nicht aufhalten dürfe, weil ſolche ohne den Beweiß der Verliaa einer Wittwe nichts helfen kann, und dur) die Verſion die Illarion zugleich mit bewieſen wird."D. VI. 601. Urſachen, warum nach den gemeinen Rechten auf ei- nen geitauen Beweiß der Verlionis.in feudum, in Anſehung der eingebrachten Ehegelder, zu beſtehen ſey. D. YI. 602- Warunm die Ver- beſſerungen der Lehne, die durch Verweudung der zu reltituirenden Ehegelder bewirket wor- den, nicht auf eine bloß perſönliche JIndu- ſtrie beruhen, ſondern die Subltenz der- ter ſelber betreffen müſſen. D. Vil, 603. Warum auf einen verhälknißmäßigen Dotem nach den gemeinen Nechten, in den Lehnen zu ſehen, nothwendig iſt. D. VIl, 604. Von dem Doralitio und Gegenvermächtniß, ſo auch Donvtio propter nuptias genannt wird, und worinn das erſtere, nehmlich. das Dotalituum beſiehe, at) auf'toie hoc) felches zu beſtim- men ſey. D. VU. 605, Eine Wiktwe hat die freye Wahl, ob ſie das verſchriebene Dotali- rium nehuten, oder die von ihr eingebrachte Eßegelder zurück fodern will, muß aber nach geſchehener Wahl alsdenn unverändert dabey bleiben. D. VILL 606.> Eine Wittwe kann vas verſchriebene Doralitium nicht anders fo- dern, als wern, daß. der verſprochene Dos wirflich inferiret und zum Nußen des Lehns verwandt worden, erwieſen iſt, in welchen Fällen auch nac) des Mannes Tode der Dos viferitet, und darauf ein Dotalirinm verlan- get werden könne, imgleichen wie es mit dem Dotatitio key Concurſen zu halten, D. VI). 607.."Warum das Dotalitium unter allen AbfadungLarten diejenige ſey, bey welchen die Lehne die wenigſte Gefahr laufen. D. VU, 603, Von der Verbeſſerung oder Gegen- vermächtniß, warum ſolche in den römiſchen

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