Summariſcher Innhalt. XVI
. 259. Daß, obgleich das gemeine Recht allemahl den Vorzug behalken wird, den-
noc) das Sächſiſche vor die oben bemerkte Longobardiſche Gewohnheiten hier- unter weit mehrern Grund vor ſic) habe. S 154.;
2560. Daß allem Vermuthen nach die mehrere Näherung der Erntezeit zu dieſer Meynung des Longobardiſchen Rechts Gelegenheit gegeben habe, dabey aber dennoch fein wahrer Grund der Billigkeit anzutreffen ſey. S- 194,
261. Warum die Longobardiſchen Lehns- Gewohnheiten niemahls als ein lus ſub- ſidiarium angenommen werden können. GS. 195.
262. Daß dieſelben daher, da ſie in dem Reiche gebräuchlich ſind, nicht als ein vor ſich beſtehendes Recht, ſondern als eine eingeführte Obſervanz vor gülrig zu achten. S. 195..
263. Daß nach den gemeinen Rechten der Rechtslehrer Meynung, die ſämmtli« chen bürgerlichen Früchte unter die Lehns- und Allodialerben getheilet werden; was aber vor Bedenklichfeiten dabey vorwalten. S. 195.
264. Won dem nach den Sächſiſchen Rechten vorhandein zu ſeyenden Widerſpruch, wegen der auf einen gewiſſen Tag beſtimmten Zinſen und Gefälle. S. 196.
265. Wie dieſer anſcheinende Widerſpruch gehoben werde, und daß ſplchergeſtalt die auf einen gewiſſen Tag beſtimmten Gefälle demjenigen, der iyre Betagung erlebet, oder deſſen Erben zuſtändig ſind. S. 197.
266. DWarum aber bey dieſen auf einen gewiſſen beſtimmten Tag gefälligen Zinſen ſowohl, als auch überhaupt bey allen Civilfrüchten, an den Orten, wo das SIO Recht gilt, der Dreyßigſte nicht außer Augen geſeßet werden müſſe.
.« 198.
267. Warum-die in dem 2ten Hauptſtück des 2ten Bandes 8. 241. wegen der Civilfrüchte angenommenen Grundſäße, auch ganz füglich bey der Abſonde- xung des Lehns und Erbes, Statt finden können. S. 198,
268. Woriges wird noh ferner fortgeſeßet. S. 199.
269. Warum dieſe-Grundſäße kürzlic) wiederholet, und mit Gründen beſtärket werden ſollen. S. 199.
270. Worin der erſte von dieſen Grundſägßen beſtehet, und wodurch er gerechtferti- get wird. S. 200.
271. Fernere Ausführung des Vorigen, und warum die Annehmung dieſes Sakes, ohne das eine oder andere Theil zu verleßen, faſt nothwendig ſey..S. 200.
272. Warutin auch nach den Sächſiſchen Rechten dieſer erſte Saß, daß die Acker- Gefälle demjenigen Theil, der die Ernte bekommt, zuſtändig ſeyn, eine ganz ge- ſchiXte Anwehre finde. S. 201.
273. Daß daſelbſt nach den Longobardiſchen Gewohnheiten dieſer Saß kein Beden- fen habe, ſondern vielmehr der Natux und Zuſammenhange der Sache voll- kommen gemäß ſey: S-. 202. s Ä
274. Von dem zweyten Grundſaß, wegen der auf einen beſtimmten Tag zu enk- richtenden Civilſrüchte, warum ſelbiger ſhon nach dem Sächſiſchen Rechte ge- ſekmäßig ſey, und er auch außerhalb Sachjen an allen Orten angenominen zu werden verdiene. S. 202«
c S: 275.


