Teil eines Werkes 
Dritter Band (1777)
Entstehung
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502 2/0008 Sechſtes Hauptſrü>f,

61. 187. Dieſe+ Dafs 4 EE Nee angezeigek.

Eine billigmäßige Beſtimmung dieſes-Verhältnißes-aber würde, uin..der Sache näher zu treten, meines unvorgreiflichen Davorhaltens folgendes ſeyn.; Daß ich auf einem Gate, welches nicht wenigſtens8-42000,Rthlr. im Werthe ſte-

Het, gar feinen beſondern Luſtgarten gutthuehabe.ich bereits vorhin. 5. 184 bemerket,| Alle Beſißer von Gütern unter 40000-Rthir. müſſen ſich mit Luſtgärten von derjenigen Ark, als wir ſie 9. 183 beſchrieben haben, und bey welchen das Angenehme mit dem Nüßlichen verbunden iſt, begnügen laſſen..:|| Bey den Gütern über 40009 Nthlr. aber werde ic<|| von 40 bis. 62000 Rthlr.»-+ 9-», 1000 Rthlr. von 60=- 80000 RNhlr,>'»-.».. 9.4500 Rthlr. von 30.=-100000 Rthlr. und drüber aber 2000, Rthlr. zu dergleichen Gartenfoſten beſtimmen,;

Mit dergleic<ßen Summen kann auf dem Lande, wenn man damit wirthſchaftlich| verfähret, und. nicht alles mit Gewalt. zwingen will, ſchon ein ganz anſtändiger, mit vielen| vergnügenden Abwechſelungen verſehener, Garten zu Stande. gebracht werden. 3|

Zugleich aber fann auch nicht geſaget werden, daß die Lehn, Majorate und. andere.| dergleichen Familien-Stiftungsgüter dadurc< gar zu. ſehr beſchweref würden ,. indem es ei-| nem Mann, der ein Gut von. 100009 beſißet, woferne er nicht ein übertriebener Geißhals, iſt, wohl nicht unangenehm. ſeyn mag; wenn er eines ſchönen und angenehmen Gartens; wegen jährlich 109 Rehlr. weniger Einfünfte zu ſeiner freyen Dispoſition hat. j

Genauer, glaube ich ,. fann die Sache nicht gefaſſet werden, woferne man nicht alles Ergökliche aus der Welt verbannen will.)

j VG. 188.

Von den in dem Zolz: und Waldungen möglichen Verbeſſerungen überhaupt.

Zu den wichtigen Wirchſchaftstheilen gehöret ſonder Zweifel auch Holz und Wal- durigen 3 und diejenigen Güter, die damit in Ueberfluß verſehen ſind, haben, beſonders in|

unſern Tagen, den Vorzug vor allen andern.-;

Es iſt zwar derſelbe unter den meiſten Beſißungen mehr. der Deteriovation unter- worfen, als daß man auf deſſen Verbeſſerung mit Ernſt"bedacht ſeyn ſollte.Allein eben deshalb iſt es um ſo nöthiger, diejenigen Fälle aufzuſuchen und ans Licht zu ſtellen, in wel- hen eine:wahre Melioration möglich iſt.

9 Ganz neue Wälder anzulegen iſt in unſern Tagen, ws man mehr auf Ausradung,'. PU) als neue Anpflanzung derſelben ſinnet, etwas ſehr ſeltenes.- Wir werden uns daher nur 4:10 hauptſächlich mit den Verbeſſerungen, die bey den alten ſ<on vorhandenen Waldungen in 0 Ihrer Bewirthſchäftung Statt finden können, beſchäftigen müſſen.; +. 489, Pot den in den Fichtwäldern zur SEILE des jungert Zolzzuwachſes nöthigen

Schonungen, und warum die darauf verwandte Rotten nicht wie: der erſezet werden dürfen.

Auch bey dieſer Holzwirthſchaft wird öfters das Nothwendige mit dein Nüßlichen|

'vermenget- und. nicht ſelten die vor eine zur Erhaltung des Holzes nothwendige-Verände- rung