Teil eines Werkes 
Dritter Band (1777)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

- 100,

s'IOI,

9 102,

» 1OZ+

td 104+

» 105. -' 106, 7 107-

-" 108.

Sutymariſcher Znnhalt.

.' Erſte von der genauen Erfüllung der Cameralpachtanſchläge hergenömmene

Urſache, warum dieſelben gelinder, als bey den Privatgütern eingerihtet wer-

den müſſen. Zweyte von

S. 32. der' mehrern Wichtigkeit der landeshorrlichen Amtepachten herge-

leitete Urſache- S- 33-| Dritte Urſache hievon, weil bey den Amtspachten die Remißionen in Unglüfs-

fällen gar ſehr eingeſchränfet ſind. S- 34- Vierte Urſache, weil ſonſt bey den Cameralgütern alle künfrige Erhöhung der Pachten wegfallen, und ſich anſtatt der Hoffnung, von Zeit zu Zeit ein'gerechtes und vernünftiges"Plas zu erhalten,«wohl gar ein Minus. ereig-

nen könnte, wird.-S- 3

wobey zugleich von dem wahren Plus ein richtigey Begriff gegeben 5

Fünſte Urſache, weil dadurch die einmal angeſekten Pächter auf viele Jahre in

der Pacht erhalten werden, dieſes aber

der hauptſächlichſte Grund der von Zeit zu

Zeit möglichen Vermehrung der Einkünfte von den Cameralgütern iſt. S. 36-

Das vorige wird weiter ausgeführet. Urſachen, warum bey den in einer

S. 37: Perſon länger fortdauernden Pachten. am

allererſten von Zeit zu Zeit eine mäßige Erhöhung derſelben möglich iſt- S- 38- Die wider eine dergleichen Pachterhöhung von den Pächtern öfters angebrachte Einwendungen werden widerleget. S-

Warum bey Erhöhung dex

39- Pachten auf den landesherrlichen Aemtern, auf

keine blos perſönliche, ſondern nur ſolche Induſtrie welche in den verpachteten Grundſtücken ſelber gegründet, und folglich von beſtändiger Dauer iſt, Rück-

ſicht genommen werden müſſe. S- 49. Beſchluß der Materie von dem Cameralanſchlage, und von den vielen wich-

S. 49. Urſachen,

von gleich glücklichen Erfolg ſeyn kann. S-4 Pon den Streitigkeiten, die zwiſchen dem*

tigen Vortheilen die durch die dabey gebrauchte geſchickte Wendung, ſowohl

auf Seiten

des Landesherren, als auch der Pächter ſelber, erhalten werden.

warum dieſes alles bey den Verpachtungen dex Privatgüter nicht 0, Pächter und Verpächter wegen der

gewöhnlicher Weiſe nicht mit zu verpachtenden MWirthſchaftstheile und Gerecht- ſame, wenn ſolche nicht ausdrücklich benannt 1i1d ausgenommen worden, gay

leicht entſtehen fönnen« S. 42-'

Fortſezung des vorigen.. 43»

Das vorige wird noch ferner fortgeſeßet- S- 44-

Daß allen hieraus entſtehenden Weitläuftigkeiten gat leicht dadurch, daß die nicht mit zu verpachtende Wirthſchaftstheile und Gerechtſame in dem Pachtan-

ſchlage oder P

achtcontract ausgenommen worden, vorgebeuget werden könne,

und die Ueberlaſſung dieſer Vorſicht ein ſtrafbarer Fehler eines Rechtsconſu-

lenten ſey.

S. 45-

Von richtiger Beſtimmung der Pactzeit, und was dabey vor allgemeine Re- geln zum Grunde zu legen« S. 45.

6. 109: