Teil eines Werkes 
Zweyter Band (1776)
Entstehung
Seite
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4 4: Drittes Hauptſtück.

Alles dieſes kann nichts anders als den Mangel der Ueberzeugung von dent großen Nußen, der durch die Aufhebung der Gemeinheiten auf dem Lande geſtiftet wird, zum Urſprunge: haben.'

Die, meinem Endzwec> gemäße Ordnung, machet es alſo. nothwendig, daß ich, ehe ich die Einrichtung und Behandlung der, Gemeinheits- Aufhebungs- Geſchäfte-ſelber in nähern Betracht ziehe, dem geneigten Leſer zuförderſt die Gründe, warum dieſes Werk, ſo wohl für das gemeine Weſen, als die.in Gemeinheiten verwickelte Privatperſonen, ei- nen unendlichen Nußen gewähre, mit möglichſter Deutlichkeit vorlege..

6.-F, Warum mit den1.2eweiſe von der Lrünlichkeit der Gemeinheits.- Aufhebung der Anfang gemachet werde.:

ch bin zwar verſichert, daß.die beſondere Abhandlung der hierin einſchlagenden Wahrheiten, ſchon bey einem jeden Nachdenkenden, von ſelber eine Ueberzeugung von den erhabenen Vortcheilen dieſes von dem weiſeſten Könige geſtifteten Werkes gewäh- ren wird. Da aber der Mangel von dieſer Ueberzeugung, wie ſchon vorhin bemerkt worden, faſt die einzige Urſache iſt, warum hier noch von fo, vielen widerſprochen und widerſtrebet wird, ſo erachte ich es für nöthig, die Gründe, warum die Aufhebungen der Gemeinheiten ganz beſonders vortheilhaft ſind, in ihrem Zuſammenhange vorzutragen, und dadurch, in einer ſo guten Sache, den Weg zu einem deſto geneigtern Gehör zu bahnen. Was hievon geſaget werden ſoll, wird nachher bey der-nähern Abhandlung der verſchiedenen Separations- Geſchäfte, in den meiſten- Fällen, wiederum zum Grunde ge- leget werden können. Ich werde alſo von dieſer mir vorgeſeßten Ordnung einen doppelten Nußen ziehen. Man wird ſich in die Wahrheiten, die vorgetragen werden ſollen, nach- dem man von der Nüßlichkeit des ganzen Werkes überzeuget worden, weit eher einlaſſen, und eben dieſe Gründe werden mir auch wiederum zur Vollſtändigkeit der von den ver- ſchiedenen Gemeinheits- Aufhebungs- Geſchäſten feſtzuſeßenden Begriffe brauchbar u.

M 6.8

worauf der Beweiß von der Trügzlichkeit der Gewmeinheits? Aufhebungen gebauet. wird.

Alles, wodurch ein wahres Uebel. gehoben, oder ein wahres Gute geſtiftet wird, iſt nüzlich, und noch nützlicher iſt es; wenn nicht allein ein Uebel gehoben» ſondern auch zu gleicher Zeit etwas weſentlich Gutes dabey geſtiftet wird..

Ich darf wohl nicht befürchten, daß mir jemand dieſen, der Vernunft ſo. einleuch- tenden Grundſaß, in Zweifel ziehen, oder einen Beweis darüber fodern WDG ihc

I| aber dieſes, fo'fayn ich die Ueberzeugung von der Nüblichkeit der Gemeinheits- Auf hebungen ganz ſicher darauf gründen, und meine Bemühung wird nur blos auf die Nachweiſung, daß durch das Separations- Geſchäfte entweder ein wahres Uebel gehoben, oder ein wahres Gute geſtiſte werde, oder beydes zu gleicher Zeit. geſchehe, gerichtet ſeyn

durfen, Ohhe

von dem Srundſat,