Summariſcher Innhalt, XX1
42: Daß inzwiſchen von dieſem Verboth von Zeit zu Zeit Ausnahmen gemachet,
» 43.
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und auch einigen von den Bürgerlichen zur Erkaufung adlicher Güter, beſon-
dere Landesherrliche Conceßionen ertheilet werden. SS 247:
Warum dieſes eben ſo gerecht und heilſam, als das Verboth ſelber, und wie
ſolches zugleich als ein Mittel, die von Zeit zu Zeit verloſchene adliche Familien
wieder zu ergänzen, angeſehen werden könne. S. 217.
Was ein Käufer, wenn er Unmündigen zugehörige und unter der Vormund-
ſchaft ſtehende Güter zu erkaufen geſonnen iſt, dabey zu ſeiner Sicherheit zu
beobachten habe- S- 219.
Ob aus den Händen desjenigen, der von der Landes- Obrigkeit veniam xtatis
erhalten hat, ſicher ein Landgut erfaufet werden könne. S- 221.
In wie weit man mit einer Perſon, die unterweilen mit einer Art von Raſerey
befallen wird, dabey aber auch gewiſſe gute Zeiten oder dilucida intervalla haf;
auf eine ſichere Art einen Güter- Kauf eingehen fönne. S.222.
In wie weit man mit einem Trunkenbolde ſicher contrahirety und ſich mit demſel-
den in einen Güter- Verkauf einlaſſen könne. S- 223+
Ob mit Tauben und Stummen contrahiret, und folglich auch ein Güterkauf
ſicher eingegangen werden könne« S. 224.)
Sortſegung des vorigen, und was, beſonders bey den Taub- und Stumm- ge-
bohrnen zu beobachten. S- 2256.|
IZWas in Anſehung blinder Perſonen zu beobachten, und in wie weit man ſich
mit denſelben in einen Gürterkauf ſicher einlaſſen könne.'S. 226.
In wie weit auch von Perſonen weiblichen Geſchlechts auf eine ſichre Art Land-
güter erfaufet werden-können. S. 228.
Won demjenigen, was ein Käufer auch in Anſehung der Güter ſelber, zu ſeiner
Sicherheit, zu beobachten habe. S. 229-
Was ein Käufer bey Erkaufung eines Lehngutes zu ſeiner Sicherheit zu beob-
achten habe, und daß dazu ſv wohl des Lehnherrn, als auch dex Lehnsagnaten
Conſens unentbehrlich ſey- S. 239-
Warum es nicht rathſam ſey, ſich ſchon, ohne wirklich erfolgten Lehnsherrlichen
und Vetterlichen Conſens, in den Beſitz eines ſolchen Lehngutes zu ſetzen; und
ät 7 der Lehnsvettern Vorladung dur) eine Edictal- Citation nothwendig
ey. FEL.
Daß ſich ein jeder Käufer nach der Lehnsverfaſſung derjenigen Provinz, in wel-
<er er ein Lehnguth kaufen will, genau erkundigen müſſe- S- 232.
Bon dem jeßigen Zuſtande der Lehngüter in den Brandenburgiſchen Marken,
und was bey deren Kauf und Vekkauf zu beobachten ſey. S. 232.
Le hierunter zwiſchen der Chur- und Neumark für ein Unterſcheid vorwalte« (2,42.
Pas bey den Lehngütern in Pommern hierunter zu beobachten. S. 233.
Warum diejenige Märkiſche Lehngüter, die nach der allgemeinen Allodiſication
aus einer fremden Familie erkaufel worden, ohne jemandes Conſens, ſicher er-
kaufet werden fönnen« S- 234- (3 6, 60,


