Beylagen.
11) Ertrag eines urbar zu machenden Bruches,|
Bey dem Gute befindet. ſich ein großes wüſtes Bruch, welches den gehörigen Fall hat, und durch einige tüchtige Graben gar leicht urbar gemachet werden kann,!
iſt bisher durch eine, von dem Dorfe Sadenbach auf daſſelbe gehabte
Auf hütungs- Gerechtigkeit gehindert worden. Nachdem dieſer An
ſtand nunmehr gehoben,worden, ſo muß ſelbiges allerdings mit in
Anſchlag kommen'
Der Grund dieſes Bruches iſt, wie in dem Protocollo Commil
ſionis mit mehrern angeführet worden, von der Beſchaffenheit, daß,
wenn die Oberfläche ſich gehörig benarbet haben wird, auf einer jeden
Morge gewonnen wetden-können:
| 8 Centner,<ut jährlich von 250 Morgen- 2500 Centner.
Das Heu iſt zwar rein und geſund, dabey aber mager, und in der
Güte gegen.das Neßbrucher Heu nur auf die Hälfte zu-rechnen,
2500 Cent. a 2 Gr.'der Centnuer, betragen alſo 208 Nehlr, 8 Gr. Da dieſes Bruch nahe am Dorfe lieget, ſo
Fann die Hälfte des Heues ganz bequem durch eigne-
Dienſtleute, beſtritten werden. Folglich komme
nur das Macherlohn für. die andre Hälfte in Ab-
zug, und zwar ebenfalls wegen der Nähe, pro
Centcner nur 1 Gr. hut von 1250 Centner- 52 0 2==
< 25 j« Summa des Ertrages
Die zur Urbarmächung dieſes Bruches erforderliche Koſten, im-
gleichen die Entſchädigung wegen der erſten 6 Jahre, werden unten
bey den Capitals- Abzügen aufgeführet werden.
«wm 32) An bewachſenen Aekern, welche mit Nußen urbar gemachet werden könnten, iſt hieſelbſt nichts vorhanden, auch überdem, weil-ſchon-vorhin' bey dem Gute überflü- ßiger Acfex befindlich, dergleichen nicht rachjam.
x 3)" Ertrag der Mühlenpächte.
Selbige gehöret dem Beſißer derſelben erb- und'eigenthümlich, und - Jgiebet laut Contracts jährliht|
| a) An reinen Roggen 192 Schfi. a 17 GG.-- b) An'baaren Gelde- 5 k j 8
Deſſen Innhalt beträget 250 Morgen, und ſeine Urbarmachung]|
Auf dem Gute befindet ſich, eine Waſſermühle von 2 Gängen;]
633 Rthlr. Gr. Pf. “156 7 ZUE
136- 13: 4215,00 168 8 Gand 161 112
Summa des Ertrages der Mühlenpächte Gggg 2


