Beylägett
| 4) Weinberge find hieſelbſt nicht vorhanden, ſolche anzulegen auch, weil das Gut 1 einer Ebne lieget. keine Gelegenheit.
5) Ertrag des Hopfengartens, Der allhier vorhandene, und in gutem Stande ſich befindende Hopfenbau, enthält 55 Morge.. Eine jede Morge iſt, nach Abzug der Koſten, zu einem jährlichen Ertragevon 2 Wſpl. zu rechnen, welches zuſammen beträget 1 1 Wſpl. Jeder Schfl. Hopfen a's Gr. hur--
6) Ertrag, des- Brau und. Branntweinurbars.
fen, und zu dieſem Behuf, nach der in Protocollo Commiſlionis be- merkten: Ausmittelung, nach einem 6jährigen Durchſchnitt, jährlich 408 S<<fl. 12 Meßen Gerſte verbrauet und 71 Schfl. Roggen ver-
[Rubrik beſtimmet, ſo betragen: 408 Sc<hfl. 12 Meten Gerſte&14 Gr. 238 Rthlr. 10 Gr. 6 Pf.
7) Ertrag der Fiſcherey.
Karpfenteiche ſind bey dem Gute nicht befindlich, zu deren Anle- gung auch feine Gelegenheit.
An wilder Fiſcherey ſind vorhandew2 große Seen, wovon die einenach dem Vermeſſungsregziſter 340 Morgen, der kkeine aber' 54 M. beträget.
Der große See hat 20 Garnzüge..
Die Hälfte davon, nehmlich: 10: Garnzüge, gehören, weil Bleie und Murenen gefangen werden,. zur: 1ſten Claſſe. Das Waſſer ſel- ber iſt, nach Ausſage der vereydigten Fiſcher. mittelmäßig fiſchreich, der Abſägß aber ziemlich gut.. Ein jeder Garnzug kommt alſo in An- ſchlag. zu 5 Rehlr. hur-- Ep-
Auf den übrigen. ro Garnzügen werden nur hauptſächlich große Hechte und Bärſe,. nebſt den gewöhnlichen Speiſefiſchen gefangen.
Es kommt alſo jeder Garnzug in Anſchlag, zu 3 Rthlr. hur
Der kleine See kann nur bloß im Sommer gefiſchet werden, und har: 27 Klippenzüge.. Das: Waſſer iſt wenig fiſchreich'. und werden dem größeſten Theil nach, nur bloß Speiſefiſche gefangen, weil aber der Abſaß gut, kommt jeder Klippenzug. 10 Gr. in Anſchlag,<ur
pachtet für 5-
Da der Beſißer dieſes Guts die Gerechtigkeit hat, in dem Bezirk| ſeiner Gerichtbarkeit ſein eignes Bier und Branntwein zu verſchen-|:
brannt worden, der Preis dieſes Getreides aber die Abnußung dieſer]
71 Sc<fl. Roggen 2 17Gr,-» 50.= 7=-=-|
Das Waſſer iſt ebenfalls mittelmäßig fiſchreich„ und der Abſaß gut.
Die Fiſcherey in dem Mühlenbach iſt an: den Müller jährlich ver-|
Summa des Fiſcherey-Ertrages
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Mthle: Gr. Pf. 88|--|-- 288-|17i1 6 FO FT t= S0 Fri= Sg I18I.- IS--|--- |181=


