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Meine Erfahrungen in der höhern Schaafzucht / von J. G. Elsner
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theilen und Aeußerungen darüber.. Wollmuſter, die von dieſen Schaafen vor ihrer Ankunft gezeigt wurden, ta- delte man, als mittelmäßig und beinahe ſchlecht, und man erklärte ihre Einführung als etwas, wenn auch nicht gerade Thdrichtes, dod) ſehr Ueberflüſſiges. Unter dieſen Auſpicien wanderten deren 500 Stück ein. So wie den Winter darauf 18*/:5 die Wolle herangewachſen war, wurden ſie mir zur Klaſſifikation übergeben. IJ) fand große ſehr reichwollige Schaafe, deren Aeußeres keine feine Wolle verſpra). So wie ich dieſelbe aber auf- ſchlug, fand ich eine ſehr gutartige, gedrängte und über Erwarten feine Wolle. Super- Elekta trugen ſie nicht, aber ein großer Theil doch zweite Elekta. Prima waren viele, Sekunda weniger, und Tertia kaum der dreißigſte Theil. Nach dieſer Klaſſifikation ſtanden ſie denn bedeutend höher, als was die beſten ſpaniſchen Heer- den in den Sortimenten für den engliſchen Handel geben. War nun auch gleich nicht zu läugnen, daß wir in Schle- ſien bereits viele Schäfereien hatten, die dieſen Stamm an hoher Feinheit ſehr übertrafen, ſo empfahl ihn doch die Größe des Viehes, und die Reichwolligkeit deſ- ſelben.

Der zweite Transport von noch 500 Stü> kam zwei Jahr ſpäter an. Ich klaſſificirte ſie im Winter von 182/27, und bin es der Wahrheit ſchuldig,'zu erklä- ren, daß dieſe den erſten ſehr nachſtanden. Denn es waren unter ihnen mehrere, die Hundshaare in Menge am Halſe und an der Keule trügen. JIhre Geſtalt war zwar der vom'erſten Transporte ähnlich/ aber ich ſelbſt