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Meine Erfahrungen in der höhern Schaafzucht / von J. G. Elsner
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lich dazu beitragen, der hdhern Schaafzucht einen Auf- ſchwung zu geben, wie ihn nur wenige Länder nehmen könnten. Troß der kleinen Beſizungen aber macht die edle Schaafzucht reißende, Fortſchritte, und. ſie bietet ſelbſt für den auswärtigen Handel ein Product dar, was dem edelſten der andern deutſchen Provinzen nicht nach- ſteht. 7 4074 In Baden ſind es hauptſächlich die Großherzogli- <hen Schäfereien, die bei dieſer vergleichenden Ueber- ſimt genannt werden müſſen. Geht ihnen auch. der hd<ſte Grad von Feinheit ab, ſo tragen: ſie doch eine edle Wolle, die beſonders durch Ergiebigkeit der Schur ſi auszeichnet. Sie ſind großentheils reine Abſtam- mung von direct aus Spanien gekommenen Mexinos, und werden ſeit 1789, alſo ſeit 38 Jahren, in ſich fortge-- züchtet. Da ich dieſelben aus einem Stamm von 4000 StüF, die auf die Königl. Bayeriſchen Güter, Max- litſch nebſt Zubehbr, in Schleſien gekommen ſind, ken-. nen gelernt habe, und da vor nicht gar langer Zeit eine Art von Streit in den Schleſiſchen Provinzial- Blättern über ſie geführt wurde, ſo will ich hier einige Notizen darüber beifügen. Dieſe gebe ich deßhalb um ſo lieber, weil mir die gedachten Schaafe zu meinen Erfahrungen in der höhern Schaafzucht einen nicht geringen Beitrag gegeben haben.|;| Ehe ſie nach Schleſien kamen, erregten ſie ſchon mancherlei Urtheile bei den hieſigen Schaafzüchtern. Neid und Verdruß, daß man fremdes Vieh einführen wollte, beſtimmten den und jenen zu nachtheiligen Ur-