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Weltmarkte verdrängt, doch. ſo in die Enge getrieben werden,.daß der Ertrag, ſeiner Schaafzucht ſich, noch ſehr vermindern würde. Schleſien und Mähren ſind in der Gründung eines. edlen Blutes ſchon zu, ſehr vorgerüt, und ſie. ſind zur Emancipation von Sachſen vollkommen reif. Es wäre im Weltlaufe nicht das erſte Mal, daß die Kolonien den Mutterſtaat überböten.-
Auch die Mark Brandenburg tritt als ſehr gefähr- liche Nebenbuhlerin neben Sachſen auf und-iſt um ſo mehr für daſſelbe zu fürchten, als in ihr die Schäferei die einzige ſichere und lohnende Rente trägt: ſie alſo das Hauptaugenmerk aller Landwirthe bleiben muß; ſie iſt um ſo mehr zu fürchten, weil dort bereits Heerden vom hv<hſten Range ſind, die ihren Ruf für die Dauer gegrün- det haben.
Erwachen wird aber auch Böhmen. Iſt dort für die höhere Schaafzucht auch bis jekt im Verhältniß. ſeinex ungeheuern innern und äußern Hülfsquellen üoch wenig geſchehen, ſo iſt die Folge davon noch nicht, daß in der Zukunft nichts geſcheheu könnte. Ein. Land, das im Verhältniß zu ſeiner Größe und zu ſeinem, Bodenreich- thume nur ſchwach bevdlkert iſt, und das. deſſenungeach- tet nicht viel über ein Drittheil ſo viel Schaafe hält, als es Einwohner zählt, iſt in dieſem. landwirthſchaftlichen Erwerbszweige für die Nachbarn ſehr zu fürc<ten, wenn es ſich mit Eifer und, Einſicht denſelben aneignet.- Die außerordentliche Grbße der Beſißungen, in. Böhmen und die Abweſenheit der Eigenthümer von denſelben. ſind wohl die einzige Urſache, daß dort bis jezt noch ſo. wenig


