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Meine Erfahrungen in der höhern Schaafzucht / von J. G. Elsner
Entstehung
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haare zum Nachwuchſe, alsdann muß die Wolle, we- gen ihrer mehrern Dichtigkeit und Gevrängtheit, erſtlich ſanfter und dann auch feiner werden. Die Windun- gen-oder Bogen der kleinen Stapel werden, da ſie nach den Seiten ſich auszubreiten weniger Raum ha- ben, flachex, und die Erfahrung wird jeden aufmerk- ſamen Scaafzüchter belehrt baben, daß eine ſolche Wolle ſtets ein milderes Gefühl hat, wie eine andere mit hdheren Bogen. Sie wird aber ganz beſonders in der Wäſche ſ<dn. Sie quillt dort förmlich auf, und ihre in den Bogen befindliche und durch den dich- ten Stand zurü&gehaltene Krümpfraft tritt da erſt recht hervor, und zeigt ſie in ihrer vorzüglichen Güte. Es bietet alſo eine dergleichen Wolle einen doppelten Vortheil dar, einmal daß ſie ausgiebiger iſt, und zweitens daß ſie an Güte gewinnt. Dieſer Gegen- ſtand iſt der höchſten Aufmerkſamkeit werth, und ich glaube mir den Dank von einer Menge Scaafzüchter zu verdienen, wenn ich meine, über dieſen Gegenſtand angeſtellten ſorgfältigen Beobachtungen getreu mit- theile.

Vor allen Dingen und hauptſächlich hängt, wie wohl bekannt genug, die Dichtwolligkeit eines Schaa- fes von ſeiner Abſtammung ab, und man»muß jede Saumſeligkeit, die man ſich in dieſer Hinſicht bei der Auswahl der Zuchtthiere zu Schulden kommen lößt, hart büßen. Aber man kann auch bei der Haltung und Wartung der Lämmer, meinen Beobachtungen zu Folge, weſentlich auf Dichtwolligkeit hinwirken helfen.