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Meine Erfahrungen in der höhern Schaafzucht / von J. G. Elsner
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aber dieſe Zwiebeldrüſen zerſtdrt werden können; ſo gibt uns die Natur, meines Bedünkens, auch zugleich einen Wink, wie wir dahin wirken können, es in ſei- ner ganzen Zartheit zu erhalten. Die Lämmer kom- men, je feiner dieſes Gewebe iſt, mit deſto weicheren, flaumartigen und kurzen Haaren zur Welt. Sie find da der Rauhheit der Luft. ganz beſonders ausgeſeßt. Sollte nicht bei zu kalten Ställen dieß feine Zellenge- webe leiden, und, wenn auch vielleiht nicht der künf- tigen Feinheit, doh der Vollwolligkeit der Thiere ge- ſchadet werden, indem mehrere dieſer Zwiebeldrüſen zerſtdrt werden kdnnen?=- I< habe hie und da ſchon Bemerkungen gemacht, die mir beinahe dieſe Hypotheſe zur Gewißheit erheben. Man wende mir nicht ein, daß ja das Lamm ſeine Wollhaare bereits habe. Hätte es dieſe alle, die es nachher im ganz ausgewachſenen Zuſtande trägt; ſo müßte es, da alsdann ſein Körper mehr als den ahtfächen Umfang beträgt, entweder als Lamm eine achtmal ſo feine Wolle- tragen, wie nachher, oder die Wolle müßte alsdaun achtmal ſo dünn ſtehen. Da nun dieß beides nicht der Fall iſt; ſo müſſen do< noch eben ſo viel Mal mehr Haare nachgewachſen ſeyn, als wie viel Mal es im ausgewach- ſenen Zuſtande grdßer iſt. Hat nun durch zu rauhe, oder vielleiht auch durc) zu oft wechſelnde Luft das Zellengewebe der Haut, des Lammes gelitten, ſind da- durc) wohl auch mehrere Zwiebeldrüſen zerſidrt wor- denz; ſo muß das Thier eine ungleiche und eben ſo auch eine diinne Wolle. bekommen. Es iſt dieß ein