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brettartig, der Schweiß derſelben iſt rothgelb, an den Keulen ſchießen die ſtärkſten Hundshaare über die Wolle heraus, auf dem Naden bis faſt mitten auf den Rücken bildet ſie ſich in aufrecht ſtehende ſtumpfe Kegel, auswendig wird ſie ſchwarz und nach der Wäſche iſt ſie rauh und unangenehm anzufühlen. Das ſchwarze Anſehen verleitete in früherer Zeit viele Schaafzüchter zu dem Glauben, daß ſie die Veredlung ſchon in der erſten Generation blos durc< Widder er- reiht hätten. Viele ſolcher Thiere bekommen aber auch nur ſchwarze FleXen und ſehen ſodann ganz ge- tigert aus. Dieß iſt vorzügli< ein Zeichen von unz gleichartiger- Wolle. Wer ſich. damit begnügt, eine Waare zu produciren, die ſich blos zu gewöhnlichen Mitteltüchern eignet, und die doch mehr als gewdhn- liche Landwolle gilt, der kömmt durch ſol<he Widder ſehr bald zum Ziele. Er hat dann noh beſonders den Vortheil, daß er bei ziemlicher Fütterung ſtets quf eine nicht unergiebige Schur rechnen kann. Wer aber die Sache weiter bringen will; wem daran liegt, end- lich ein Produkt zu liefern, was ſic) für den Welt- markt, und zwar zu hochfeinen Waaren eignet; wer eine Ehre darein ſeßt, die Natur auf den Weg ihrer Vollendung zu leiten, und auch hierin nicht hinter den Gebildeten ſeines Standes zurüF zu bleiben, der wird mit ſolchen Widdern nie zum Ziele kommen.
Es bedarf zwar bei den ſanftwolligen Elektoral- Widdern mehr Zeit und Sorgfalt, um etwas Voll- kommnes zu erzeugen; der Erfolg iſt aber auch, bei


