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Natur. Auffallend vererben ſich aber alle Fehler des Widders, und zwar wohl deshalb, weil da das Unedle mit gleicßem zuſammenkommt und vorzugsweiſe her- vortritt. I< habe 3. B. einen Widder zum Sprunge auf Meſtizen gebraucht; der bei ſonſtiger hoher Voll- kommenheit blos im Geni> bis an's Widerrüſt rauhe Wolle trug, und jeßt no) wäre ich im Stande, alle ſeine Nachkömmlinge herauszufinden, wenn ich ihnen nur nac) dieſer Partie ſehe.
Außer den gedachten Schaafen mit ſo wechſelnden Fle>en der Wolle im Vließe gibt es wiederum andere, die ein ſolches Gemiſch von Wollhaaren haben, vaß man aus jeder einzelnen Flo>e mehrere Sortimente herausfinden könnte. Bei dieſen ſcheint durc) die Ver- edlung der Organismus der Haut nur zur Hälfte um- gebildet zu ſeyn. Die Bildung ſolcher Wolle iſt ver- worren und ihr Werth ſehs» gering, auc) hat ſie den Fehler, daß ſie durc; das Reiben der Thiere ſpinnt, d. h. in herabhängenden Schnüren an den Seiten der Schaafe herausgeht. Judividuen der Art geben aber, wenn ſie nur mit Böen derſelben Race, als ihr Va- ter war, gepaart werden, gewohnlich gute Nachkom- men, und meiſt ſehr ſanftwollige Thiere.
Brau<t man aber zur erſten Veredlung Widder mit barſcherer Wolle, die in den ſogenannten Negretti- oder Jufantadoſchlag gehdren; ſo bekommt man ge- wdhnlich mehr rauhe Lämmer, die meiſt alle ſolche Hundskbpfe haben, wie ich oben bemerkte. Die Wolle wird bei dieſem im zweiten Wuchſe auf der Oberfläche


