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Meine Erfahrungen in der höhern Schaafzucht / von J. G. Elsner
Entstehung
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ab 40-554

ben. Wenn man, wie ich oben gezeigt habe, bei der erſten Veredlung nicht entſchiedene Mißgrifſe. macht, ſo>t man in der Wollgüte und im Preiſe oft in einigen Jahren um mehr denn 30% vorwärts. Nun glauben dann viele Schaafzüchter, ſie wären dein Ziele ſchon ganz nahe gekommen, werden aber auf die un- angenehmſte Weiſe aus ihrer ſüßen Täuſchung gewet, wenn ſie nach mehreren Jahren keine höheren, ja oft kaum noch die alten Wollpreiſe erhalten. Unbedeutend ſcheinende Mißgriffe, die ſie begangen, haben dieß zu . Wege gebracht. Sie ſind freilich) alsdann nicht ge- neigt, ſich ſelbſt die Schuld zuzuſchreiben; ſondern hal- ten es für Unglück beim Wollverkaufe, oder für Un- Fenntniß der Wollkäufer, die ihnen für eine, ihrer Meinung nach beſſere Waare nunmehr weniger geben.

Nachdem ich nun gezeigt habe, wie man bei der erſten Veredlung zu verfahren habe, und zu welchem Reſultate man dann kommen wird, will ich auch eine, ſo viel mir immer möglich, klare Darſtellung davon geben, wie die Wolle ſic) in dem erſten Grade der Veredlung gewödhnlich auf ſehr verſchiedene Art dar- ſiellt. Y In der Regel fallen, beſonders wenn man ſehr ſanftwollige Bbc>e gebraucht, die meiſten Lämmer ſchon ziemlich fein gekräuſelt. Jedoch iſt auch der Kontraſt wiederum ſehr groß, wenn man andere daneben ſo rauh, wie ein Hund, zur Welt kommen ſieht. Leßtere befommen entſchieden eine grobe Wolle, obgleich erſtere nicht allemal fein werden, Man kann ſich bei dieſen