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zeugten, die faſt den doppelten Werth der frühern hatte. Mein eigenes Beiſpiel mit der auf dem Meier- hofe(Vorwerk) Viehhdf ſtehenden Metisheerde darf ich hier nur zur' Beſtätigung anführen: Dieſe Heerde iſt aus dem Stamme gebildet, den ich hier beim Antritte meiner Pacht(im Jahre 1822) vorfand. Dieſer war ſo ſchlecht, daß der Ctur. Wolle nie über 40 Th. ge- golten' hatte. J< wählte. das Beſſere zur Zucht aus, und ſchafſte das entſchieden Schlechte weg. Die Wid- der wählte ic nach. der oben gegebenen Regel. Die auf ſolche Weiſe gezogenen Nachkömmlinge waren ihren Eltern ſo überlegen, daß man ſie in gar keinen Ver- gleich mit ihnen ſtellen konnte, und die zweite Genera- tion, die nun heranwächst, zeigt keinen Rückſchlag, vielmehr hat ſie ſchon im Aeußern ein Anſehen von Race, und trägt eine Wolle, die man ſchon zur edlen zählen kann. Freilich ſtehen mir aus meiner Elektoral- heerde Widder zu Gebote, wie ſie nicht jeder haben kann. JI) ſetze etwas darein, dieſe Metisheerde in einigen Jahren«zu einer hohen Vollkommenheit hinauf? zubilden, und dann die beſonderen dabei vorgekommenen Erſcheinungen bekannt zu machen.
Wenn man nun aber einen glücklichen Anfang in der Veredlung einer Scaafheerde gemacht hat, ſo muß man ſich auch nicht täuſchen laſſen. durch den ſcheinbar günſtigen erſten Erfolg. Dieſer iſt meiſtentheils viel ſicherer, als dor fernere Fortgang. Es iſt unendlich leichter, eine Schäferei von der niederſten Stufe auf
eine mittlere, als ſie von dieſer auf eine hohe zu hes


