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artigkeit der Wolle durch's ganze Vließ zu ſehen. Iſt dieſe auc) dem Feinheitögrade na nur in's zweite Sortiment paſſend, ſo hat dieß nichts zu ſagen, und der Erfolg wird gewiß dennoch ſehr erfreulich) ſeyn. Ein ſolcher Widder wird bei der Klaſſifikation Prima genannt, und wenn:auch, wie dies bei keinem Schaafe der Fall iſt, nicht die ganze Wolle in's Prima-Sor- timent paßt; ſo gehdrt doch der Mehrtheil derſelben dahin.
Aus der Mutterheerde muß aber, wenn' die Vered- lung Fortgang haben ſoll, auch eine Auswahl getroffen und für's Erſte das entſchieden Schlechte nicht mehr zur Zucht gebraucht werden. Jh werde in dem Ab- ſchnitte„von der Klaſſifikation und deren Erfolge“ weitläufiger hierüber ſprechen. Hat man auch nicht gleich Thiere, die man in die erſten Klaſſen ſetzen kaunz ſo iſt es immer ſchon ein Gewinn, wenn man nur die beſſeren zuzulaſſen ndthig hat, und die entſchieden ſchleh- ten ſogleich merzt.;
Hat man dieſe Vorſicht gebraucht, ſo iſt der Er- folg oft ſchon in der erſten Generation überraſchend. Freilich) hat man mitunter in der folgenden wieder RöFſchlag, durch den man ſich aber nicht irre machen laſſen darf. Nur muß man ein gleichmäßiges Ver-
) fahren fortwährend beobachten, und beſonders ſo viel als möglich gleiche Race und gleiche Eigenſchaften der Zugwidder beibehalten. Jh kenne Heerden, die bei dieſer Verfahrungsart ſo ſchnelle Fortſchritte gemacht haben, daß ſie in nicht gar langer Zeit eine Wolle er-


