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auch eine edle Wolle trägt ,. doch als Zuchtthier von keis nem Werthe, indem er ſeinen Nachkommen ſeine unedle Natur, die er aus ſeiner Abſtammung hat, einpflanzt, und der Heerde alſo mehr ſchabet als nüßt. Es iſt daher für den, welcher Widder zur Veredlung. ſeiner Schäferei ſucht, nothwendig, darauf ſein Hauptaugen- merk zu richten, daß dieſe aus edlem Blute und von vorzüglichen Ahnen ſtammen.
Beim erſten Anfange der Veredlung iſt es weniger nothwendig, daß ein Widder gerade von der höchſten Qualität ſey. Nur muß man ganz beſonders darauf ſehen, daß er keinen entſchiedenen Fehler in der Wolle habe, als z- B. Zwirnen, oder verworrenes Vließ als Folge unächter Wollhaare, oder Hundshaare an der Keule, oder entſchieden rauhes Genick, was bis auf das Widerräſt geht, und was vorzugsweiſe fehlerhaft iſt, wenn die Wolle auf dieſem Theile einen andern Charakter hat, als auf dem ganzen Kdrperz beſonders muß er nicht eine überall wechſelnde Wolle haben, die Stücweiſe fein und wieder grob, au einzelnen Stel- len kurz, an andern wieder lang gewachſen iſt. Thiere, welche die gedachten Fehler haben, vererben dieſelben ungemein ſehr, und ich habe Heerden geſehen, wo der größte Theil"der Schaafe von ſolchen Fehlern ange- ſtet war. I< habe da oft, wenn ich die Heerde durchſah, ziemlich ſicher gewußt, welche Fehler die Sprungwidder hatten. Man hat folglich bei einer Schäferei, die noch auf den erſten Stufen der Bered- lung ſteht, hauptſächlich auf Fehlerloſigkeit und Gleich


