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Meine Erfahrungen in der höhern Schaafzucht / von J. G. Elsner
Entstehung
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aber von nicht einmal halb veredeltem, als reine Meri- no's verkauft. Leider iſt dieß oft genug geſchehen, und ich habe Heerden unter den Händen gehabt, die ſich durch ſolche Thiere mehrere Jahrgänge verdorben hatten. Es iſt Jammerſchade, wenn eine Schäferei, die ſchön | ziemlich vorgeſchritten iſt, durch dergleichen Illegalität wieder zurü& geworfen wird. Es iſt noc< ſchlimm ge- nug, wenn man ohne Auswahl alle Widder gehen, läßt, und glaubt, von edlem Blute müſſe unbedingt wieder edles abſtammen und weiter vererben. Es kommen in den edelſten Heerden Rückſchritte vor, und achtet man nicht ſorgfältig auf dieſelben, und leitet man die Natur nicht auf den Weg des Vollkommnen zurüX 3 ſo wird man jene Heerden ſehr bald ausgeartet ſehen und kaum wieder erkennen. Eine Menge Erfahrungen ſprechen für die Sache. Widder ſollen demnach nur von voll- kommnen Eltern abſtammen, und ein rechtlicher und verſtändiger Schaafzüchter wird auch mit Sorgfalt dar- auf halten, und er wird ſich durch Saumſeligkeit hierin nicht um ſeinen guten Ruf bringen wollen. Wenn aber Zuchtwidder von väterlicher und mütterlicher Seite die Probe halten, d. h. wenn ihr Vater und ihre Mutter eine edle Wolle, die im Handel in die erſten Sortimente gehört, tragen; wenn ſie aus einer Heerde ſtammen, die ſtets darauf geſehen hat, daß nur Edles zur Zucht gelaſſen wird, dann iſt man für ihre Vererbung ſicher, und man wird ſolche Thiere ſelbſt für hohen Preis nicht zu theuer gekauft haben. Cin Widder, der die eben an- gegebenen Erforderniſſe nicht hat, iſt, ſelbſt wenn er