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ſind eine unendlihe Menge von Abweichungen der Schafe unter einander entſtanden, lang- und kurzwollige, ſiumpf- und ſpißgeſtapelte, glanz- und mattwollige, Schafe mit dichtem, andere mit ſchlafſem fladdrigem Bließe, kurz eine Menze Varietäten, die kaum alle herzuzählen ſind.
Es würde mich zu weit führen, wenn ich dieſen Ge- genſtand noch weiter verfolgen wollte. Das Bedürfniß der Manufaeturen hat jederzeit am beſten beſtimmt, welche Schaf» und Wollart den Züchtern am meiſien eintragen kann. Da nun die Schafzucht ſo bildſam iſt, da man bei Verſtand, Fleiß und Aufmerkſamkeit ſo manches zuvor kaum für möglich Gehaltene darin zu Stande bringen kann: ſo iſt leicht zu erklären, was ich im folgenden Abſchnitte ab- handeln will, nämlich
G. Woher kommt es, daß manche junge Schtfzühter.“alte-erfahrne.. ſo" ſ<nell und mitunter ſo weit übertroffen haben?
Das Sprichwort ſagt zwar, der Schüler iſt nicht über ſeinen Meiſter, jedoch möchte dies bei Erfahrungswiſſen- ſchaften nicht allemal paſſen. Was der Meiſier da mit Sorgfalt in langer Zeit durch Beobachtungen än Kennt- niſſen geſammelt, das kann der Schüler, wenn er anders Sinn und Empfänglichkeit für die Sache hat, ſich in viel kürzerer Zeit zu eigen machen, weil ihm dieſe Erfahrungen ſchon als Schat geöffnet ſtehen, den jener erſt nur mühſam zuſammen bringen mußte, Haben nun auch ſelbſtgemachte
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