Teil eines Werkes 
1: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 1
Entstehung
Seite
224
Einzelbild herunterladen

224

erbung ſah: ſo machte man den Verſuch, dergleichen Indi- viduen ſtärker zur Fortpflanzung zu gebrauchen. Durch Fräftigeres Futter, welches man ſolchen Widdern. während der Sprungzeit reichen ließ, unterſtüßte man ihre Kräfte und man gelangte bald dahin, von einem derſelben mehr Nachkommen zu erhalten, als ſonſt von zweien. Ja man trieb es ſo weit, daß man ihm bis 100 Mutterſchafe und darüber zugeſellte, die er dann auch meiſt alle befruchtete. Hierdurch gelangte man dann auf die ſchnellſte Weiſe zu dem Ziele der hohen Verfeinerung und Ausgleichung in der Wolle einer ganzen Heerde, Jekt bildete ſich ein ganz neues Syſtem. Man bezahlte ausgezeichnete Widder mit ungewöhnlich hohen Preiſen, und hatte denno<g dabei den größten Gewinn, wenn man den Erfolg gegen dieſe Preiſe in die Wagſchale legte. Dies Mittel wirkte denn auch zum raſchen Emporkommen aller der Heerden, wo es mit Einſicht und Kenntniß angewandt wurde, auf eine bewun- dern8würdig ſchnelle Weiſe. In einigen Generationen, d. i. in cinem Zeitraume von 6--3 Jahren, wurden ganze Schäfereien umgeſtaltet, und die Käufer der Wolle von denſelben wur- den von Jahr zu Jahr imehr überraſcht. Wenn man nun noch, was au einige thaten, zwei verſchiedene Sprung- zeiten hielt: ſo kam es wohl vor, daß ein einziger Widder in einem Jahre bis zu 2.50 Nachkommen erzeugte. War nun ſeine Vererbung vorzüglich, und konnte er auch nu drei Jahre ſo ſtark gebraucht werden, ſo mußte eine ent- ſchiedene Ausgeglichenheit in der Heerde bewerkſielligt wer- den, und dieſe iſt es gerade, welche der Wolle derſelben einen ſo beſondern Werth gibt.

hin Die (iſhm Jöehrln Cntat

teil ſtet der? Han wende (an ſ;

mc) wt Zucht dope ſhefi denſe Velden, gen H Vefelbe Wim) Nutte im Jiht

Glöner!