|| N ;' 22,8 jeßt nicht ganz einer übereinſtimmenden Meinung. Viele tifip ſcharfſinnige Schafzüchter, die ihr Ziel richtig aufgefaßt nis auh | haben, gehen ruhig ihren Gang in der eigenen Inzucht fort, ba Weh | und haben es dabei ſo weit gebracht, daß ſie von unzäh- hw m |||. ligen unerreicht da ſtehen. Die mit ihnen nicht gleiche An- fem [.) ſicht theilen, prophezeihen ihnen freilich ein entnervtes, für Gim N( alle Krankheiten empfängliches Geſchle<t. Sie können Hüft | dies wohl ruhig anhören, da ſich jekt noc: nichts davon ze 4. zeigt, und da ſie einen ſo hohen Gewinn bereits hinweg halb( haben, der ſie, träfe ſie auch jene Calamität, ſchon im miſe Voraus entſchädigt haben würde. Wahr iſt es wohl, daß, wenn man von gleichem 0, i, Blute und in gleicher Vollkommenheit Erzeugtes aus frem- find, den Heerden jederzeit zur Fortpflanzung der eigenen haben Yetan könnte, man dabei auch der Bedenklichkeit einer Entartung fe und Schwächung des Geſchlechts entgehen würde, Da aber han bis jeht die veredelte Schafzucht noch gar nicht auf der Die hohen Stufe ſteht, daß man dies erlangen kann, ſo thun dem nach meiner Meinung jene Schafzüchter ſehr wohl daran, die füh die lieber das Vollkommenſte in der Wollproduction, ſelbſt findet auf die Gefahr hin, ihre Race zur Schwächlichkeit auszU- bilden, durch Inzucht erzeugen, als ſich dieſes ſo feſt aufz- brau gefaßte und ſo nahe erreichte Ziel wieder entrü>en laſſen me wollen.=- Man muß ihnen hierin um ſo mehr beipflichten, Chaſe als jene Bedenklichkeit noch gar nicht einmal begründet iſt. man in Noch ſind jene Heerden, wie geſagt, nicht mehreren Krank- EE heiten unterworfen, noch ſind ſie nicht ſchwächlicher, als Gig 3 andere, bei denen man die Blutauffriſchung ſtets wieder- fami holt hat. Daß übrigens nur die Heerden eine innere- Wiagin | | KT Zb SR Meme mm<= PE 2200008 2 a.
Teil eines Werkes
1: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 1
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