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Dieſe ſind von Natur mehr an ein rauhes Klima gewöhnt und ihre reiche BedeFung ſchüßt ſie auch vielmehr, Zu- dem iſt es auch ihrer Wolle weniger nachtheilig, da das Haar derſelben an ſich ſchon weit rauher obgleich gl änzenz der iſt, als das der Merinos8,
Die Verſuche mit Schafen auf feuchten Triften ſind hie und da über alle Erwartung gut ausgefallen. Daß die engliſchen langwolligen Schafe dergleichen Triften vor- zugsweiſe lieben und darauf am beſten gedeihen, iſt bekannk, aber von den Merino8 und deren Abkömmlingen durch Kreuzungen glaubte man von jeher, daß dieſe Triften ihnen jedesmal den Tod brächten. Dies iſt jedoch nicht allemal der Fall, und mir ſelbſt ſind Beiſpiele bekannt, wo man dieſelben nothgedrungen auf ſolchen, ja ſogar auf verſchlämm2- ten Weideangern ernähren mußte, ohne daß man gerade nachtheilige Folgen davon verſpürt hätte. Schlimmer ſind jederzeit für ſie dergleichen Weiden geweſen, auf denen quellige und ſumpfige Stellen mit tro>nen wechſeln. Im- mer verfielen ſie auf ſolchen im Herbſte in die Egelkrank- heit: ſo wie ſie auf allen den Triften, die bei ſonſt tro>- ner Lage doc<-eine Menge verde&ter Aerquellen haben,
auf denen üppige und ſcharfe Gräſer wachſen, ſehr häufig
vom Blutſchlage betroffen werden, Die hierüber geſam- melten Erfahrungen geben daher die Lehre, auf dergleichen Triften die größte Vorſicht anzuwenden, ſolche verborgene Quellen abzuleiten, oder, wo dies nicht thunlich iſt, ſie von den Schafen nie betreten zu laſſen. Bei durchaus naſſen Triften iſt es leichter möglich, den Schafen mit tronen Zwiſchenfutter und Präſervativen zu Hilfe zu kommen,


