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Grafen von Florida Blanca, und zwar durch beſondere Bemü- hung des Legations-Secretärs Be&>er. Es ward demnach von der ſächſiſchen Negierung durch ein Reſcript vom 7. Decem- ber 1777 befohlen, 200 Stähre und 200 Mutterſchafe einzukaufen.
Die Leitung dieſes Transporkes ward einem gewiſſen Vogel, Kammerdiener des Conferenz- Miniſters, Grafen Einſiedel, übertragen. In ſeiner Inſtruction ward ihm be- ſonders empfohlen: beim Einkauf auf Geſundheit, guten Wuchs, feine Wolle und auch darauf zu ſehen, daß kein Stü>E über zwei Jahre alt ſey. So wie der erſte Trans- port, ſollten die Schafe in Cadix ein- und in Hamburg ausgeſchifft werden. Zum Begleiter ward Vogeln außer ein Paar ſächſiſchen Schäfern, ein gewiſſer Frenzel als Rechnungsführer mitgegeben,
Die Abreiſe geſ<ah am 27.-December 1777, und man kam über Frankfurt, Lyon, Perpignan 2c. am 22, März in Madrit an. Nach einigem Aufenthalt wegen der Päſſe gab ihnen Beer fünf Adreſſen an die Majorals der Heerden von Infantado, Bejar, Urbieta, Iran- da und Paildas mit. Der Einkauf war ſchwierig, weil in der Adreſſe es dem Gutachten der Majorals überlaſſen war, was ſie verkaufen wollten. Das meiſte Vieh mußte man von der Cavagne des Marquis d? Iranda nehmen, denn deſſen Majoral hatte gemeſſene Ordre, ausleſen zu laſſen. Etwa 200 Stü>k ſollten aus andern Heerden ge- ſucht werden. Vogel meldete, daß bei dem erſten Trans- porte, der vor 13 Jahren geholt worden war, ein könig- licher Befehl an alle Majorals ergangen ſey, nach welchem


