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Als der für Sachſen ſo unglüFliche ſiebenjährige Krieg zu Ende war, und deſſen Landesherr dem Lande wieder kräf- tig aufzuhelfen ſirebte: war die Belebung des Landbaues ſowohl als der Manufacturen und Fabriken das Erſte, woran er dachte. Im Mittelpunkte von Deutſchland, und von einem Hauptfluſſe desſelben durchſtrömt, war Sachſen von jeher für den Handel günſtig gelegen. Dezshalb florirten auch ſeine Fabriken ſtets. Um nun den Wollenmanufacturen einen neuen Aufſchwung zu geben, und dadurch mittelbar auch dem Landbaue aufzuhelfen, beſchloß man, die Einfüh- rung der Merinos zu verſuchen. Die ſpaniſche Negierung gab, aus Mitleid mit den Unfällen, die Sachſen im Kriege betroffen hatten, bereitwillig ihre Einwilligung zur Ausfuhr von einer Partie dieſer edlen Thiere in das verheerte Land. Nachfolgendes über die Einbringung dieſer Schafe iſt ein RuSzug aus den Akten, welche über dieſen Gegenſtand zU Stolpen niedergelegt ſind,
Im Jahr 2765 den 31. Juli kam der Transport, beſtehend aus 6 einjährigen, 67 zweijährigen, und 19 drei- jährigen Stähren und 123 Schafen in Dresden an. Zur Auswahl derſelben war ein gewiſſer Kön ig und zwei ſäch- ſiſ<e Schäfer nac< Spanien geſchit worden. Zur Beglei- tung auf ihrer Reiſe und zur Einrichtung ihrer Station in Sachſen war dieſen Merinos ein ſpaniſcher Majoral, Namens Andreas Moreno, und ein Schäfer, Namens Manuel mitgegeben worden. In Spanien wurde den ſächſiſchen Reiſenden aller Vorſchub geleiſtet, und alle Majorals der ſpaniſchen Heerden, woraus gewählt werden ſollte, hatten die gemeſſenſten Befehle, das Beſte herzugeben. Nimmt
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