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fen, ſchreiten fie kräftig einher und verſprechen eine im Ge- wicht ſehr reihe Schur. Ihre Wolle gehört mehr zu der langgeſtapelten, aber nichts deſioweniger ſehr dicht fiehenden Negretti- Wolle. Thiere dieſer Art. bringen bei dem Körperbaue, wie ſie ihn hier haben, eine hohe Rente z denn iſt auch ihre Wolle nicht von der höchſten Feinheit und Sanftheit, ſo erſeßt ſie das, was ihr hier- in abgeht, am Gewicht, und man hat bei einer ſolchen Heerde nur darauf zu ſehen, daß man alle Thiere, die allzuſehr zurüfſchlagen, und eine zu grobe Wolle brin- gen würden, ausmerzt. Dieſe Aufmerkſamkeit iſt aber durchaus nothwendig ,. weil man ſonſt bei einer derglei- hen Negretti- Heerde gar bald Thiere hat, die ſich un- ter Landſchaafen verlieren würden. Das hier befolgte A&erbau- Syſtem iſt folgendes. Die Feldmark iſt in 1 1 Schläge getheilt, die man hier Fluren nennt. Der Umlauf iſt dieſer: 1) Brache, die aber ſogleich nach der Früh- jahröſaat umgebrohen und ſehr ſtark ge- düungt wird, weil ſie außer den in No. 6. vorkommenden Hafruchtſtüfen im ganzen Umlauf keinen Dünger mehr bekannt. 2) Weißen. 3) Gerſte. 4) 5) Klee, im zweyten Jahre wird dieſer nach dem erſten Schnitte als Weide benußt. 6) Klee dreyjährig als Weide, ein Theil da- von zu beha>Eten Früchten. 7) Wien und Erbſen.| 8) Roggen mit weißem Klee eingeſät. 9) Weide. r0) Roggen. LT) Hafer.. 9*


