Teil eines Werkes 
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
Entstehung
Seite
129
Einzelbild herunterladen

..--. T20=

d. i:- eine' etwas verflachte Gebirgskette, und es iſt eine Bemerkung, die ich faſt überall beſtättigt fand, daß da, wo der ſüdweſtlich an Scleſien hinlagernde Gebirg8zug ſich ſenkt, auch die Gegenden, die mit ihm parallel lau- fen,einen geringern Boden haben. 4

- Sndeß iſt die Abnahme.der Güte des hieſigen Bo- dens nicht ſo'groß, daß er nicht noh ſollte zu den guten Aferarten gezählt werden können. Es iſt noch ein Lehm- boden; nur etwas ſtrenger und weniger reichz. auch ha- ben die Höhen; hie: und da' ſchon Sand und Kies. An Wieſen iſt kein ſonderlicher Ueberfluß, Dies vermißt man: aber nicht; ſo gar ſehr, da der" Boden guten Klee trägt. Dieſen baut man ſehr häufig; ſo wie es die Bauern der hieſigen Gegend überhaupt an Fleiß nicht; fehlen laſſen. So fahren ſie z.B. aus einer Entfernung von 2.-=='3 Meilen den Moder, unter dem'Namett Schlamm. an.- Es liegen nämlich in den engen Thälern von: Wonawißt und der. Umgegend mächtige Läger: von zuſammengeſchwemmten Moder. Dieſer iſt weder ver2" torft, noch mit überflüßiger Säure angefüllt, und wird däher mit dem größten Vortheile ſogleich auf die-Ae>er gefahren: Man bezahlt für das Fuder etwa 8 Ggr. Dieſer Preis iſt freilich nicht zu hoch; rechnet man jedoch die Fuhre dazu, ſo kommt er doch ziemlich theuer: Deſ=: ſen ungeachtet ſcheut man es nicht, ihn ſo viel nur immer die Zeit geſtattet ,- heränzufahren. Die Gegend nahert ſich ſchon dem Gebirge, und in dieſem iſt fäſt überalt der Fleiß größer, als im flachen Lande,

!In-Löwißz finden wir"an dem Herrn Grafen von 'Sedlinißky einen eben ſo intelligenten als thätigen Land»

- wirth. Seine Felder gewähren durch ihre ſorgfältige

Beſtellung, unddie durch. reihen Mergel vermehrte -.22dwe R, I], Thl; 3, Abth, 7: 258

+"--/