Teil eines Werkes 
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
Entstehung
Seite
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verwirthſchafk nicht abgegangen werden; Hr. v. Pr. ſägt darüber: ,, Von Gröbnig heißt es in Folge von 7 Urbarien: wirthſchafte wie du mußt, in der orthodoye- ſten Dreyfelderwirthſchaft, nicht wie du könnteſt und wünſcheſt 3 bis die Robot abgelöſt ſeyn wird.

Deſſen ungeachtet pflügen aber vieſe Bauerti. den "IL>er ziemlich gut und bearbeiten ihn überhaupt beſſer, als wie man dies anderwärts zu ſehen gewohnt iſt:. Sie ſollen dies jedoch, wie wohl überall, nicht eben mit der ſonderlichſten Luſt thun, und ſich bisweilen etwas aufs- fägig beweiſen. Uebrigens find ſie faſt alle wohl habend..(deu Ns Große Vortheile erwachſen äber dieſen Gütern, ſo wie der ganzen Gegend, aus der Nähe des Gipſes ,- der von hier aus nur einige Meilen weit zu holen iſtund von" dem ich Ihnen in der. Folge noch, ſage, wenn wir nach Dirſchel zu den Gipsbrüchen kommen. Er wirkt hier beſonders gut auf den Klee. Man wendet ihn auch auf andere Blatkfrüchte an, ob man dies aber auh, wie in der Gegend von Nimptſch auf Halmfrüchte thut, habe ich nicht erfahren können.;(

Außerdem aber findet man häufig Mergel und Mo»- ver in den Thalſchluchten zwiſchen den Lehmbergen. Hier in Gröbnig liegt ein reicher Kalkmergel, der gegen 89 --- 90 pro Cent Kalkgehalt hat, und der auf dem hieſi- gen gebundenen Lehmboden ſehr vortheilhaft wirkt.

Ein und vierzigſter Brief. Der milde und reiche Lehmboden, den wir bei

Leobſchüß finden, nimmt allmählig ab, wenn wir uns- weiter gegen Jägerndorf wenden. Von hieraus ſüdlich, zieht ſich nämlich"das ſogenannte Mähriſche Geſenke,;