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bei ſeinen Gähnen nicht gern ſich in den Fall ſeßen wollte, eine Rotation hindurM, wo ihm die Landwirthſchaft noch Freude machte, wenig Früchte zu erzeugen, und dieſe erſt dann zu erndten, wenn höheres Alter das große Intereſſe an der Landwirthſchaft. geſchwächt hätte.
- Dies. bewog ihn denn, ſein Wirthſchaftſyſiem der beſtehenden Dreyfelderwirthſchaft ſo gut als möglich an- zupaſſen 3 ohne jedoch den Hauptzwek deſſelben: Ver- mehrung der Viehzucht und der Bodenkraft, aus vem Äu- ge zu verlieren: Er läßt deshalb die Hälfte des Som- merfeldes mit Klee einſäen, und nüht dieſen im Brach-. jahre zu zwey auch wohl drey Schnitten: Nach dieſem wird er einführig zur Winterung beſtellt. Es iſt aber dieſe einführige Beſtellung in dem hieſigen gebundenen Lehmboden, aller Erfahrung zu Folge für die Winterung beſſer, als wenn man zwey auch wohl drey Furchen giebt, und ſich noch obenein um die höhere Benußung des Klees bringt. Die Urſach liegt wohl ſehr nahe. Zu Queen hat der Boden wenig Neigung, und ſie ſinden * fich bei nur einigermaßen ſorgfältiger Beſtellung faſt - gar nicht. Nun hat dieſer Boden einen ſehr gemäßig- ten Grad von Thätigkeit. Durch eine mehrfahrige Be- ſtellung werden die Kleeſtoppeln im Zerſeßen geſtöhrt; was bei einfahriger nicht der Fall iſt. Außerdem erhal-- ten die unter der Furche zu liegen kommenden Kleeſtop- peln den Aer lo>er. und verwahren ihn vor dem zu fe- ſten Zuſammenſeßen, was bei einem Boden von dieſer Art ſehr weſentlich iſt, Die andere Hälfte der Brache wird gedüngt und ein Theil davon mit Erbſen beſät. *Was nicht beſät iſt, wird.noc< vor Johannis umgebro: „hen und im Herbſte mit Weißen beſtellt. Nach dieſer Hälfte folgt dann nach der Winterung Gerſte mit Klee


