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geſtiftet habe, und wie wohlthätig er noch für die Folge werden wird, das kann nur dein BVerblendeten nicht ein- leuchten Fällt auch ein großer Theil dieſer wohlthäti- gen Wirkungen auf den Director deſſelben zurü&, ſo iſt es doch auch nicht zu verkennen, daß es den Mitgliedern deſſelben alle Ehre macht, daß ſie ſich für die Sache ſv fehr intereſſiren. Zu- wünſchen iſt nur, daß er auch in anderen Gegenden Nachahmung finden möge, und daß mat ſich die Statuten und die ganze Einrichtung deſſel- ben zum Muſter nehme:
- Da ich weiß, für wie gut und wohlthätig Sie der- gleichen Vereine halten, ſo gebe ich Ihnen wenigſtens ei- ne kleine Skike des eben angeführten.
Er umfaßt einen großen Theil von Ober- Scle- ſien dies- und jenſeits der Oder. Man hat für ihn einen Director und fünf Vorſteher gewählt. Erſterer leitet das Ganze, Leßtere die einzelnen Diſtricte. Der Di- rector läßt über die bei ven Verſammlungen zur Bera- thung Ffommenden Gegenſtände von mehrern Mitgliedern Gutachten abgeben,-die bei den jedesmaligen VBerſamm:- kungen vorgetragen werden. Dieſe Berſammlungen werden alle dvey Monate gehalten. Man hielt ſie frü- herhin jedesmal in Ober- Glogau, hat ſich aber nunz- mehr dahin geeinigt, daß drey derſelben im Jahre bei Mitgliedern des Vereins und nuv eine an eben gedachtem Orte gehalten wird. Nachdem die Gutachten vorgetra- gen ſind, geben die anweſenden Mitglieder ihre Mei- nung ab, und der Beſchluß bildet ſich aus der Mehrzahl oder der Geſammtheit derſelben. Neben dieſem kommen denn aber auch noch eine Menge ländwirthſchaftlichey Ge- genſtände zur Sprache ,- und es kann nicht fehlen, daß derjenige, dem es darum zu thun iſt, in-dieſem Fache


