Teil eines Werkes 
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
Entstehung
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ringe Gefahr kommen, Es iſt nämlich Viehmarkt,-Die-* ſer wird auf einem engen Plaße, der nicht mehr als eine ' Gaſſe iſt, abgehalten.- Das Pflaſtern dieſes Plates. wird dem darauf geführten Viehe überlaſſen, und mit Wohlbehagen kann. der Landwirth,- als Verehrer von geilem Boden, hier bis über die Knöchel darin waden. Wir arbeiten uns zwiſchen Pferden:hindurch und haben blos deshalb nicht das Unglü>- von diefen zu Krüppeln geſchlagen zu werden, weil ſie ſo enge beiſammen ſtehen, daß ihnen kein Spielraum zum Schlagen übrig iſt. Wie vortheilhaft: dies aber für. den, Verkäufer iſt, ſehen Sie ſchr bald. Denn welcher Käufer iſt da wohl im Stande, ein Pferd genau zu ſehen und zu beurtheilen,- Wird es auch aus. dieſem Gewühl herausgearbeitet, ſo iſt wieder- um Fein Platz da, um es zu prüfen und laufen zu ſehen. Man hat aber dieſen großen Uebelſtand endlich eingeſe- hen, und, wie ich gehört habe, abgeſchafft; indem man für einen geraumigern Ort zur Abhaltung dieſes Marktes geſorgt hat.

Beim Eintritte in den herrſchaftlichen Hof ſpricht uns die hier herrſchende Ordnung ſogleich freundlich an. Die Düngerſtätten ſind aufs zwe>mäßigſte und nach Schweißer- Art angelegt. Die Ställe zeigen die größte Bequemlichkeit und Nettigkeit 3 aber in denſelben ver- geſſen wir alles übrige bey'm Anbli>e des unvergleichlich ſchönen Nindviehes.. Es iſt Schweißer- Race, und es ſtehen mehreve Original- Stüe hier, die aus den beſten Heerden der Schweiß ausgeſucht worden ſind. Und dennoch werden ſie von vielen hier gezogenen Übertroffen.

Wir ſehen hier Thiere, die für das Vollendet'ſte in ihrer

Art anzunehmen ſind,| Eine Eigenthümlichkeit der