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des Getreides nicht kräftig genug wird/ und däſſelbe als
ſo bei einigermaßen gutein, Stande, ſich ſogleich ums
legt. Nimmt man dazu noch, daß die Unterlage und der Untergrund dieſes Bodens faſt von gleicher natkür- licher Beſchaffenheit iſt, ſo bleibt es unbegreiflich, daß man nicht längſt, wenigſtens Verſuchweiſe, den Pflug fiefer gehen ließ" MHergebrächte Gewohnheit und Liebe zur Gemächlihkeit, und das eben nicht ſehr ſtarke Zug- vieh, laſſen dies allein erklären..I< machte hier, in Hinſicht auf Letzteres eine Beinerkung, die andern auf ähnlichem Boden zrade entgegen war: Man findet nämlich,“daß das Zugvieh gewöhnlich in dem Grade größer und ſtärker wird, als der Boden an Kraft und Reichthum zunimmt.“ Hier äber vermißt man dies; Iſt Akmuth der Bäuern hieran Schuld“, fo wüßte iH nur zweyerlei Urfach für dieſelbe.-Die eine wäre Trägz heit und Lüderlichkeitz die andere: harter Dru>, Leß- terer iſt aber wenigſtens nicht größer als an unzähligen andern Orten; denn idie Bäuern haben zwar viele Ro- both oder Frohnen, dennoch aber ſind ſie Herren ihres Eigenthums. Es muß älſo die erſtere Urſach mitwir- ken. Annehinen läßt ſich zwar wohl auch, daß An- hänglichkeit än's Alte und Indolenz die iminer gehabten ſchlechten Pferde auch ferner beibehalten läßt, Hie und da hat man äber doh dieſe Gößen vont Throne geſtoßen, und'ihnen zum Troß ſtarkes und gutes Zugvieh ange? ſchafft. Auffallend beſſer beſtellt und beſtanden waren äber auch die Felder, wo ich ſolche Thiere ärbeiten ſah.
' Indem wir in Ober- Glogau den herrſchaftlichen Hof beſuchen wollen, haben wir uns durch ein Gewühl von Menſchen und hieven hindurch zu arbeiten, wobei Unſre geſunden Gliedmaßen, ja unſer Leben in nicht ge-
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