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das Brennen, ſelbſt wenn es früher geſchehen wäre, durchaus ohne Erfolg bleiben.<
No. 2. ging zwar noc< mit der Heerde, drehte aber auch ſchon ſeit langer Zeit, I< fand bei ſorgfälti- ger Unterſuchung eine weiche Stelle mitten auf der Hirn- ſchaale. Hier brannte ich ihn denn ziemlich ſtark. Je- doch erfolgte kein Eitern, auch blieb die Haut feſt liegen.
Es erfolgte keine Beſſerung, und das Thier ſtarb naß
10 Tagen. I< ließ die Hirnſchaale öffnen(das Bren- nen hatte ſie etwas geröthet) und auf dentobern Theile des Gehirn3 war nicht das mindeſte zu ſehen. Nachdem aber eine Lage, von etwa* Zoll ſtark von demſelben heruntergenommen war, fand ſich eine Blaſe von der Größe eines kleinen Hünerei's, die mit ganz klarem Waſſer angefüllt war. Von dem Griesartigen Anſaße war keine Spur da, und die Haut der Blaſe war völlig rein und weiß. Hätte hier das Brennen nüßen ſollen, ſo hätte das Gehirn müſſen durchgebrannt, oder mit an- dern Worten das Thier getödtet werden. Hier hätte das Trepaniren eher helfen können.
Die andern beiden leben nom, aber mit wenig Hoffnung zur Beſſerung. I< gebe nun zwar gern zu, daß hier das Mittel zu ſpät angewandt ward, aber/-bei dem Siße des Uebels in No. x. und 2. hätte es auch bei früherer Anwendung nichts nüßen können.
Aus dieſen Beobachtungen aber geht meines Erach- tens das für den Schaafzüchter ſehr traurige Reſultat hervor, daß das Brennen wohl vielleicht in einzelnen Fällen helfen kann, daß es aber wohl eben ſo oft frucht- lo8 ſeyn wird. Es als Präſervativ anzuwenden, dazu kann ich mich ſchwer entſchließen, weil ich bei dem Man- gel des hinlänglichen Vertrauens doch einige Beſorgniſſe
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