Teil eines Werkes 
2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
Entstehung
Seite
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grade ſc<hwierige Anwehr der Producte möglich; denn von hier na; Neuſtadt, wo faſt immer ein guter und

ſicherer Abſatz der ländlichen Erzeugniſſe ſtatt ſindet, iſt

die Entfernung nur drey Meilen. E38 iſt jedoch zu hof- fen, daß auch hier das Licht allmählig aufgehen muß, da es bereits durchMänner von Verſtande und hoher Thätigkeit dahin getragen wird. Einen ſolchen ſehen wir in dem Ober- Amtmann Heller zu Chrzeliß. Er iſt zwar vorzugsweiſe Sc<aaf- züchter, aber auch als Landwirth verdient er die ehren- vollſte Erwähnung. Als erſterer kann er das Muſter ei- nes vorzüglichen Mannes dieſes Faches-abgeben. Grds ßere Vorliebe, unermüdetern Fleiß und höhere Sorgfalt in Auswahl, Wartung und Pflege ſeiner Schaafheerde traf ich nirgends, und-ich ſage Ihnen wohl nicht zu viel, wenn ich Ihnen verſichere, daß er in dieſer Hinſicht dem Herrn von Raumer in Kaltwaſſer an die Seite geſekt zu werden verdient. Bei dieſer lebendigen Thätigkeit,, und'bei den Hülfsquellen, die ihm ſeine ganze Land- wirthſchaft darbietet, iſt denn auh ſeine Heerde in dem vorzüglichſten Zuſtande. Beſonders würde ich ſeine Lämmer in Hinſicht ihrer Haltung und des daraus fol: genden Ausſehens als Normal- Lämmer jedem aufſtellen. Zur Winterfütterung für die Mutterſchaafe erbaut Herr H. beſonders viel Futtergemenge, welches er meiſten? theils vor dem Abtro>&nen nach der Klappmeierſchen Me- thode brennt. Bei dieſem Futter befinden ſie ſich aber auch vorzüglich und nähren ihre Lämmer beſonders ſo gut, daß dieſe beim Abſeken ſchon. Jährlingen gleichen. Die Lämmer werden alsdann wiederum ſo gut gefüttert und gehalten, daß man Jährlinge beim erſten Anbli> für zweyjährige hält. Sie kommen das erſte Jahr nicht

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