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halben in ſeiner Kindheit ſei. Ob matthierin Recht oder Unrecht habe, wird Ihnen. das hier unterdeß gegebene BruchſtüE zeigen. Die ganze: Tour durch dieſen Theil von Oberſchleſien-gebe ich Ihnen übrigens erft in der zten und 6ten Abtheilung meiner Briefe.
Nachdem wir von Oppeln aus bedeutende Walkd2 ſtreFen durchſchritten haben, wo nur hie und da in Ko» lonieen ein Anfang des AFerbaues zu ſehen war, kom2' men wir vor dem Domainen- Amte Chrzetiß wieder in's Freie. Noch erfreuen wir uns bei den hieſigen kleinen Grundbeſißern keiner ſonderlichen Kultur. Die Saaten ſtehen voll Unfraut,. die Ae>er ſind verque>t, die Ent- wäſſerung detſelben iſt ſchlecht eingeleitet, und doch wä2 re ſie wegen der undurchlaſſenden Unterlage des Bodens ſo höchſt nöthig. Wir fehen hier Kartoffel- AeFer mit Winterung beſtellt! Dieſen. Verſtoß gegen eine beſſere Fruchtfolge beſtraft aber nicht blos die Natur durc< ſchlechtes Gedeihen, ſondern auch wilde Schweine geben dieſen Landwirthen eine Erinnerung, daß ſie die Beſäa ung ſolcher Ae>er lieber bis zum Frühjahr hätten aufs ſparen ſollen 3 denn ſie haben die Saaten ſo zerwühlt, daß hie und da, beſonders in'der Nähe des Waldes, wes nig von ihnen übrig geblieben iſt. Es iſt in der That eine auffallende Erſcheinung im Wirken und Treiben des Menſchen, daß er ſo häufig einen Schaden erſt mehrmals und auf die empfindlichſte Weiſe erlitten haben muß, ehe er darauf aufmerkſam wird ,/ daß er dur< ein anderes Verfahren demſelben ſehr leicht entgehen kann. In hie ſiger Gegend kommt zu dieſer natürlichen Indolenz noc< ein hergebrachter Schlendrian, eine angeerbte Armuth und vorherrſchende Liebe zum Trunke.“ I< ſage eine angeerbte Armuth, und glaube dieſen Ausdru> grade


