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2,Abt.1 (1823) Landwirthschaftliche Reise durch Schlesien. 2,Abt.1
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Miſt nicht auf allen ihren AeFern grade ſehr gut wirke. Da ſie einen ſandigen Lehmboden haben, ſo mag der all- zuſehr zergangene Miſt ſich vielleicht darin vertorfen, be- ſonders wenn er grade in der größten Hike untergefahren werden muß. y

Dieſe genauen Beobachtungen aber zeigten von. Liebe zu ihrem Fache, und machten mir die Unterhaltung mit dieſen Landleuten ſehr angenehm.-

I< tröſtete ſie, daß ſie dieſe Laſten jekt bald los werden würden, weil ja das Edict über die Gemein- heitstheilung bereits erſchienen fey. Da brachte ich ſie denn. auf ein Thema, was ſie bereits mehrmal discutirt haben mochten, und wodurch ſie nur näher an mich-her- angebracht wurden.- Ja! ſagten ſie, das Edict kann| recht gut ſeyn, wir verſtehen es aber niht, und die Gro-| ßen werden doch die Freiheit wieder nicht herausgeben. I< ſuchte ſie zu überzeugen daß nach unſrer Geſeßgebung und Verfaſſung dies gar nicht ſtatt finden könnte, aber ſie ſchüttelten ungläubig die Köpfe. Ja! meinten ſie, wenn einer aus unſerm Stande wäre, der die Sache recht verſtünde, und zu dem wir Zutrauen hätten, der bei der Commiſſion wäre, da würde es wohl ge- hen!=;

Eine originelle Aeußerung thaten ſie über die Ark der Aufhebung der Frohnen. Site ſagten: die Herr- ſchaften ſollten nichts dafür bekommen 3 ſondern der- j nig ſollte ſich dieſelben vergütigen laſſen, da könnte er| ſein ganzes Land bezahlen.] x|

Dieſe Bemerkungen theile ih Ihnen deshalb mit, um den Sinn und Geiſt der Landleute kennen zu lernen und richtig würdigen zu können. Anhänglichkeit an König und Vaterland z dagegen Mißtrauen und Ab-